Fabian Holland vom SV Darmstadt 98 und Adrian Fein

Der SV Darmstadt 98 trifft im letzten Heimspiel des Jahres auf den Hamburger SV. Damit gastiert innerhalb einer Woche nach dem VfB Stuttgart das zweite Top-Team am Bölle. Die Marschrichtung dürfte wieder ähnlich sein.

Im letzten Pflichtspiel des Jahres gegen den Hamburger SV setzt der SV Darmstadt 98 auf eine stabile Defensive und schnelle Konter. "Wir können uns auf ein Spiel einstellen, in dem der Gegner klar der Favorit ist", sagte Trainer Dimitrios Grammozis am Freitag und warnte: "Wir dürfen den HSV nicht von der Leine lassen. Wenn die Stürmer Raum haben, dann ist es sehr schwer gegen diese Mannschaft."

Fünf Tage nach dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (1:1) empfangen die Lilien am Samstag (13 Uhr) die nächste Spitzenmannschaft am abermals ausverkauften Böllenfalltor. Ähnlich wie gegen Stuttgart soll das Grammozis-Team aber nicht nur engagiert verteidigen, sondern auch mutig und vor allem schnell nach vorne spielen. "Gegen den Hamburger SV brauchen wir auch Geschwindigkeit", sagte der Coach.

Palsson noch gesperrt

Grammozis erwägt, Tim Skarke eine Pause zu geben, nachdem der Außenspieler gegen Stuttgart erschöpft ausgewechselt worden war. Alternativen sind Marcel Heller und Mathias Honsak. Sicher fehlen werden Innenverteidiger Mathias Wittek (Kreuzbandriss) und Angreifer Ognjen Ozegovic, der Probleme im Adduktorenbereich hat. Mittelfeldmann Victor Pálsson ist noch gesperrt.

Ob der nach langer Verletzung genesene Offensivspieler Felix Platte erstmals wieder zum Kader gehört, ließ der Trainer offen. Beim früheren U21-Europameister sei er "jeden Tag im Boxring mit der medizinischen Abteilung", sagte Grammozis. Auch wenn man als Trainer etwas ungeduldiger sei, gehe es nur um den Spieler. "Unser gemeinsames Ziel ist, dass Felix endlich mal gesund bleibt und zeigen kann, was für ein außergewöhnlich guter Spieler ist."

So könnten die Lilien spielen:

Mögliche Aufstellung Lilien HSV