SV Darmstadt 98 Holstein Kiel

Vor dem eminent wichtigen Spiel gegen den SV Sandhausen geht der Blick des SV Darmstadt 98 nach unten in der Tabelle. Nach der Partie werden die Südhessen auch wissen, wie weit er wirklich in die falsche Richtung geht.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Darmstadt 98 in der Krise

Frust bei Darmstadt 98
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Alle Fußballspieler kennen dieses Gefühl: Wer verliert, schaut am Abend nach der Partie eher ungern auf die Tabelle. Wer sehr oft hintereinander verliert, meidet irgendwann vielleicht sogar ganz den Blick auf das unangenehme Tableau. Beim SV Darmstadt 98 ist das im Januar 2021 ähnlich. Seit dem Jahreswechsel haben die Lilien nur Pleiten kassiert. Die Folge: der Relegationsplatz ist nur noch drei Punkte entfernt - der Blick geht demnach klar nach unten.

Und jetzt kommt am Mittwoch (18.30 Uhr) genau das Team ans Böllenfalltor, das auf diesem Rang steht: der SV Sandhausen. Lilien-Coach Markus Anfang ist zum einen aber jemand, der immer noch auf die Tabelle schaut und zum anderen jemand, der die mittlerweile mehr als kritische Lage in Südhessen nicht schönredet.

"Wir müssen nicht in Panik verfallen"

"Die Mannschaften, die nicht oben mitspielen, spielen unten mit. Wir stehen nicht oben, demnach spielen wir unten mit", betonte der Darmstädter Trainer am Dienstag vor dem eminent wichtigen Spiel gegen den SVS: "Wir müssen nicht in Panik verfallen, wir müssen die Situation aber so analysieren, wie sie ist."

Nein, Panik ist in Darmstadt noch nicht angesagt. Bedrückt ist die Stimmung am Böllenfalltor aber allemal. 18 Punkte haben die 98er nach der Hinrunde, die am Wochenende zu Ende ging, nur auf dem Konto. Viel zu wenig für die eigene Erwartungshaltung. "Für uns ist die Hinrunde punktetechnisch nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Das haben wir klar mit den Spielern analysiert", so Anfang.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Anfang: "Müssen es in der Rückrunde besser machen"

Markus Anfang
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SVS kann mit den Lilien gleichziehen

Diese Analyse beinhaltete aber auch eine Erkenntnis, die der Lilien-Coach so formuliert: "Wir müssen jetzt nach vorne schauen. Wir haben die Chance, in der Rückrunde vieles besser zu machen als in der Hinrunde und können sofort beweisen, dass wir daraus gelernt haben." Am besten schon gegen Sandhausen.

Denn bei einer Niederlage würden die Sandhäuser mit den 98ern punktemäßig gleichziehen. Der Blick, der sowieso schon nach unten geht, würde dann noch tiefer in den Keller gehen. Und angenehm, das steht außer Frage, wäre dieser Blick bei einer weiteren Pleite endgültig nicht mehr.