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Darmstadt 98 steht vor dem Spiel beim FC St. Pauli unter Druck. Trainer Dimitrios Grammozis ist trotzdem optimistisch und setzt auf die Unterstützung der Fans.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Die M-Frage bei Darmstadt 98 und dem SVWW

Dimitrios Grammozis, Trainer des SV Darmstadt 98
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2.300 - das ist die Zahl, die Dimitrios Grammozis positiv stimmt. Denn so viele Fans der Lilien reisen am Samstag (13 Uhr) zum Auswärtsspiel beim FC St. Pauli, um das Team zu unterstützen. Denn der Druck beim Tabellen-17. der Zweiten Liga ist spürbar, die Ausbeute mit gerade einmal acht Punkten aus neun Spielen mager. "Wir freuen uns auf ein volles Haus und besonders auf unsere Fans, die uns wieder zahlreich unterstützen werden", sagteTrainer Grammozis am Donnerstag. Druck spüre man im Profifußball immer, "wenn man in der Tabelle weiter oben steht, macht es natürlich mehr Spaß".

Von Spaß kann in Darmstadt aktuell nicht allzu oft die Rede sein - denn seit sieben Spielen wartet das Team auf einen Sieg. "Die Partie gegen St. Pauli ist ein wichtiges Spiel für uns", so Grammozis. "Wir freuen uns auf die Begegnung, wissen aber natürlich auch, dass wir aufgrund der Tabellensituation drei Punkte brauchen." Und das dürfte bei St. Pauli alles andere als einfach werden.

Respekt vor St. Pauli

Denn die Kiezkicker haben ebenfalls eine Serie, die ist aber deutlich erfolgreicher als die der Hessen. Sechs Spiele ohne Niederlage hat das Team von Trainer Jos Luhukay auf seinem Konto und damit Tabellen-Platz fünf. "Jos Luhukay schätze ich persönlich sehr, er macht dort sehr gute Arbeit. Sie sind sicherlich eine Macht zu Hause, ich bin aber trotzdem sicher, dass wir punkten können", so Grammozis.

Nach zwei Testspielen in der Länderspielpause, die dem Lilien-Coach "gute Erkenntnisse geliefert haben", ist Grammozis optimistisch und hat Vertrauen in seine Mannschaft. Denn - "wichtig ist, wie sich die Mannschaft präsentiert - wenn wir das weiter abrufen, wird sich der Knoten irgendwann lösen." Das dürfte auch die Fans freuen, die sich am Samstag auf den Weg ans Millerntor machen.