In der zweiten Runde des DFB-Pokals kommt es für Darmstadt 98 zur Neuauflage eines denkwürdigen Spiels. Eintracht Frankfurt hat dagegen ein vermeintlich leichtes Los erwischt.

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Pokal: Lilien gegen Gladbach, Eintracht in Stuttgart

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Darmstadt 98 bekommt in der zweiten Runde des DFB-Pokals Besuch von einem Bundesligisten: Borussia Mönchengladbach kommt am 18. oder 19. Oktober ans Böllenfalltor. Eintracht Frankfurt bekommt es auswärts mit Oberligist Stuttgarter Kickers zu tun. Das ergab die Auslosung am Sonntagabend.

Bei den Lilien-Fans dürfte die Partie besondere Pokal-Erinnerungen wecken: Im August 2013 wurde Gladbach schon einmal im DFB-Pokal, damals in Runde eins, am Bölle vorstellig. Und verlor gegen den damaligen Drittligisten sensationell mit 4:5 im Elfmeterschießen. Damals trafen unter anderem Lilien-Legenden wie Aytac Sulu, Marco Sailer und Elton da Costa vom Punkt.

"Flutlichtspiele am Bölle sind immer speziell"

Wenn dieses Duell nun seine Neuauflage bekommt, trennt die beiden Vereine nicht mehr ganz so viel: Darmstadt steht in der Spitzengruppe der zweiten Liga und Borussia Mönchengladbach war zuletzt in der Bundesliga eher Mittelmaß. Von den vier zwischenzeitlichen Bundesliga-Spiele der beiden Mannschaften zwischen 2015 und 2017 konnten die Lilien allerdings keins gewinnen (zwei Unentschieden, zwei Niederlagen).

Dennoch dürfte es im Oktober in Darmstadt knackig zugehen. "Es ist schön, dass wir nach so langer Zeit mal wieder ein Pokalspiel daheim bestreiten können: Flutlichtspiele am Böllenfalltor sind immer speziell und sorgen für Gänsehautmomente - ich hoffe, dass es ein besonderer Abend werden kann", ist auch beim Sportlichen Leiter Carsten Wehlmann Vorfreude auf ein "packendes Spiel" gegen einen "starken Bundesligisten" zu spüren. "Wir werden alles daran setzen, um in die nächste Runde einzuziehen."

Eintracht freut sich auf "Traditionsduell"

Das zumindest auf dem Papier leichteste Los bekam Eintracht Frankfurt: Die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner muss auswärts bei den Stuttgarter Kickers ran. Die hatten sich in der ersten Runde sensationall gegen Bundesliga-Absteiger Greuther Fürth durchgesetzt und sind der letzte verbliebene Fünftligist im Wettbewerb. Als solcher genießen sie automatisch Heimrecht.

"Wir freuen uns auf ein echtes Traditionsduell. Die Kickers haben es in der ersten Runde sehr gut gemacht und sind verdient weitergekommen", so Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche. "Das Stadion auf der Waldau ist eine Spielstätte mit viel Charme. Wir haben Respekt vor den Kickers, unser Ziel ist aber ganz klar, die nächste Runde zu erreichen." In der ersten Runde hatten die Frankfurter souverän mit 4:0 bei Zweitliga-Aufsteiger Magdeburg gewonnen.

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