Cristiano Ronaldo

Cristiano Ronaldo, Neymar und Kevin de Bruyne im Frankfurter Stadtwald? Dazu wird es offenbar nicht kommen. Die Austragung der restlichen Champions-League-Spiele findet nach Angaben der Bild am Sonntag in Lissabon statt.

Frankfurt hat das Rennen um die Ausrichtung eines möglichen Finalturniers der Champions League offenbar gegen Lissabon verloren. Laut der Bild am Sonntag hat sich die Europäische Fußball-Union (UEFA) aus mehreren Gründen für die portugiesische Hauptstadt entschieden. Der endgültige Beschluss wird bei der Sitzung des Exekutivkomitees am 17. und 18. Juni gefasst.

Frankfurts Sportdezernent Markus Frank (CDU) hatte zuletzt seine Hoffnung auf eine Austragung in der Mainmetropole geäußert. "Frankfurt ist immer in der Lage zu helfen", sagte er. "Natürlich haben wir Interesse." Die Stadt gehörte mit ihrer Umgebung bis nach Darmstadt, Wiesbaden, Mainz und Sinsheim zu den Kandidaten für die Ausrichtung.

Die Europacup-Wettbewerbe sind aufgrund der Coronakrise unterbrochen. Das Finale in der Königsklasse war eigentlich für den 30. Mai in Istanbul vorgesehen. Die türkische Großstadt ist laut Medienberichten aber nicht mehr im Rennen.

Leipzig und Bayern noch im Rennen

Dass in der Champions League nach den verbleibenden vier Achtelfinal-Rückspielen sämtliche ausstehenden Paarungen im üblichen Format mit Hin- und Rückspiel ausgetragen werden, ist aufgrund des engen Zeitfensters in diesem Jahr praktisch ausgeschlossen. Ein Blitzturnier mit K.o.-Spielen ohne Zuschauer wäre eine mögliche Lösung.

Mit von der Partie wäre RB Leipzig. Der Bundesligist ist wie Paris St. Germain, Atalanta Bergamo und Atletico Madrid für das Viertelfinale qualifiziert. Rekordmeister Bayern München, in dessen Arena das Endspiel im Jahr 2022 stattfinden soll, hat sein Achtelfinal-Hinspiel beim FC Chelsea mit 3:0 gewonnen.