Nicole Anyomi (li.) mit Eintracht-Trainer Niko Arnautis und Siegfried Dietrich (re.)

Die Bundesliga der Fußballerinnen wird in den kommenden Jahren wachsen - davon ist Siegfried Dietrich überzeugt. Ein Vorbild dafür könnte auch das Modell sein, das sein Club mit Eintracht Frankfurt verfolgt hat.

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Dietrich glaubt an Entwicklung der Bundesliga der Fußballerinnen

FFC-Frankfurt-Manager Siegfried Dietrich
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Eintracht Frankfurts Sportdirektor Siegfried Dietrich prognostiziert der Bundesliga der Fußballerinnen in den kommenden Jahren ein signifikantes Wachstum. "Die Bundesliga wird, davon bin ich überzeugt, im Jahr 2030 mehr Mannschaften umfassen und durch die weiter wachsende mediale Präsenz eine deutlich größere Wahrnehmung genießen", sagte Dietrich im FAZ-Interview. Aktuell spielen 12 Teams in der Bundesliga.

Der "wesentliche Garant" für diese Entwicklung werde "Männer- und Frauenfußball unter einem Dach in den Klubs" sein. Diesen Schritt hat Dietrich durch die Fusion des siebenmaligen Meisters 1. FFC Frankfurt mit der Eintracht im Sommer 2020 bereits bewältigt. Dietrich, der im Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Vorsitzender des Ausschusses Frauen-Bundesligen agiert, ist überzeugt, dass auch die Qualität der Spiele weiter steigen wird.

"Stärke und Strahlkraft"

"Und der Profi-Frauenfußball wird durch Investitionen der Klubs eine eigene unternehmerische Stärke und Strahlkraft bekommen", führte Dietrich aus: "Dies wird sich auszahlen und auch dem gesamtgesellschaftlichen Image des Fußballs guttun."