Laura Freigang, Sara Doorsoun und Sophia Kleinherne stehen nebeneinander und sind lachend im Gespräch

Die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt stehen vor der ersten Hürde auf dem Weg in die Champions-League-Gruppenphase: Beim Qualifikationsturnier in Dänemark kommen nur die Siegerinnen eine Runde weiter.

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Arnautis: "Wir erleben eine besondere Situation"

Niko Arnautis
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Am Donnerstag um 19 Uhr gilt es für die Eintracht Frankfurt Frauen: Beim Champions-League-Qualiturnier trifft die Mannschaft von Niko Arnautis auf die dänischen Pokalsiegerinnen von Fortuna Hjörring - bei einer Niederlage wäre der Traum von der Königsklasse bereits ausgeträumt.

Nach der Hymne Vollgas geben

"Wenn wir unser ganzes Potenzial abrufen, bin ich mir sicher, dass wir das schaffen werden", so Arnautis im vereinseigenen Interview. Der Coach fiebert auf die Partie hin, die sich die Eintracht durch den dritten Platz in der abgelaufenen Bundesliga-Saison verdient hatte. "Wenn wir dann zum ersten Mal auf dem Platz stehen und die Champions-League-Hymne hören, gibt es nur noch eines: Vollgas geben!"

Defensivspezialistin Sara Doorsoun warnt aber davor, zu viel zu wollen. "Das Wichtigste wird sein, dass wir bei uns selbst bleiben, dass wir genau das machen, was uns in der Bundesliga ausgezeichnet hat: die Power, die Leidenschaft, das Umschalten", sagte sie dem hr-sport. "Ich durfte schon oft in der Champions League spielen, aber es ist immer noch was total Besonderes", so die Ex-Wolfsburgerin.

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Sara Doorsoun: "Müssen bei uns selbst bleiben"

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Weitere Siege bis zur Gruppenphase nötig

Der Modus ist durchaus besonders: Die Eintracht-Fußballerinnen spielen ein Mini-Turnier mit drei anderen Teams. Im K.o.-Modus müssen sie erst Hjörring ausschalten und würden drei Tage später, ebenfalls noch in Dänemark, auf die Siegerinnen des Duells Ajax Amsterdam gegen Kristianstads DFF treffen. Wer dieses Endspiel gewinnt, darf in der zweiten Quali-Runde antreten, die im September in Hin- und Rückspiel ausgetragen wird. Die Gruppenphase startet dann im Oktober.

Eine Besonderheit ist auch, dass die Frankfurterinnen schon vier Wochen vor Bundesliga-Start ein Pflichtspiel bestreiten müssen. Und einige Spielerinnen vor drei Wochen noch bei der Europameisterschaft in England im Einsatz waren. Die Vorfreude ist dennoch groß: "Die Mädels sollen dieses Spiel genießen. Sie sollen rausgehen, den Moment aufsaugen und mit Herz Fußball spielen." Dabei können übrigens auch die Fans zuschauen, denn die Eintracht überträgt das Spiel gegen Hjörring kostenlos auf ihren vereinseigenen Kanälen.