Virginia Kirchberger Eintracht Frankfurt

Die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt müssen weiter auf den Start ins Fußballjahr 2021 warten. Auch die Partie gegen Essen muss abgesagt werden, und das nächste Pflichtspiel steht erst in ein paar Wochen an.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Arnautis: "Das ist sehr ärgerlich, aber wir schauen nach vorn"

Eintracht-Trainer Niko Arnautis
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Den Start in die Restrunde hatten sich die Fußballerinnen anders vorgestellt - nach der Absage der Partie gegen Duisburg in der vergangenen Woche, fällt nun auch die für Freitag geplante Partie gegen die SGS Essen aus. Aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse ist der Platz im Stadion am Brentanobad nicht bespielbar. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Mittwoch mit. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Damit verschiebt sich der Auftakt für die Frankfurterinnen aber nicht einfach um eine weitere Woche - das Team von Trainer Niko Arnautis steht planmäßig erst am 7. März auf dem Platz. Dann soll die Eintracht bei der TSG Hoffenheim zu Gast sein, vorher steht für die Fußballerinnen die Länderspielpause an. "Es ist natürlich sehr ärgerlich", sagte Trainer Niko Arnautis dem hr-sport. "Aber wir haben gesagt, wir beschäftigen uns nicht mit dem, was wir nicht beeinflussen können. Wir schauen jetzt nach vorn."

Viel vorgenommen

Und dafür haben sich Arnautis und seine Spielerinnen viel vorgenommen. Zu viele Spiele hatten sie in der Hinrunde spät oder unglücklich verloren. Das soll sich jetzt endlich ändern. "Wir wollen intensiv, frech und mutig nach vorne spielen und dabei im Idealfall mehr Punkte als in der Hinrunde holen", sagte der Trainer dem hr-sport. "Dann wollen wir auch noch den einen oder anderen Platz klettern." Und auch im Pokal sind die Frankfurterinnen noch dabei.

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Liga mit starker Bilanz, Sichtbarkeit muss steigen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat in seinem erstmals veröffentlichten Saisonreport der Bundesliga der Fußballerinnen 2019/20 trotz Coronakrise ein wirtschaftlich positives Fazit gezogen. "Anders als als in der 3. Liga stehen wir über die gesamte Liga hinweg stabil da", sagte Manuel Hartmann, DFB-Abteilungsleiter Spielbetrieb Ligen und Wettbewerbe. Verbessern sollen sich aber Zuschauerzahlen, Wahrnehmung und Medienpräsenz.

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In der Vorbereitung auf die Restrunde haben sie deshalb hart gearbeitet, sogar ein Kurztrainingslager absolviert. "Ich denke, dass wir uns in vielen Bereichen verbessern konnten. Wir sind stabil, haben wenig zugelassen und konnten das bestätigen, was wir kurz vor der Winterpause auch schon auf den Platz gebracht haben", so Arnautis.

Gute Stimmung, starker Teamgeist

Da lief es nämlich endlich wieder für die ambitionierten Frankfurterinnen. Und so ging es mit einem guten Gefühl und Rang sechs in den kurzen Weihnachtsurlaub. "Die Stimmung ist sehr gut im Team. Das Trainingslager hat uns noch einmal zusammengeschweißt. Wir kämpfen füreinander, laufen füreinander - das passt", verriet Tanja Pawollek.

"Wir freuen uns einfach, wenn es losgeht, damit wir als Team auch zeigen können, was wir draufhaben." Damit wird es nun noch ein wenig dauern - Geduld muss also als neue Stärke dazukommen bei den Fußballerinnen der Frankfurter Eintracht.