Hängende Köpfe nach der knappen 0:1-Niederlage im Pokalfinale bei den Eintracht Frankfurt Frauen.

Am Ende konnte sich der Favorit aus Wolfsburg gegen die Eintracht Frankfurt Frauen in einem heißen Pokalfight durchbeißen. Bei den Hessinnen gab es danach eine Mischung aus Tränen und Stolz. Die Stimmen zum Spiel.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Frohms: Mischung aus Enttäuschung und Stolz

Eintracht-Torhüterin Frohms
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Die Eintracht Frankfurt Frauen unterlagen im DFB-Pokal-Finale am Sonntag in Köln dem VfL Wolfsburg mit 0:1. Erst in der Verlängerung erzielte Ewa Pajor (118. Minute) in Unterzahl den Treffer des Tages.

Merle Frohms: Es ist eine Mischung aus Enttäuschung und purem Stolz. Das war unser bestes Spiel der Saison. Wir haben hier so gefightet und alles reingehauen, was uns in die Quere kam. Das war eine super Leistung. Wir waren als Underdog kurz davor, eine Überraschung zu schaffen.

Laura Feiersinger: Ein paar Mädels sind schon ziemlich mitgenommen, das war ein bitteres Ende des Spiels. Wir haben super gekämpft und eine tolle Leistung gezeigt. Unser Trainer hat auch gesagt, dass der Sport manchmal so bitter sein kann. Wir haben so viel reingeworfen und wurden dafür nicht belohnt.

Svenja Huth (VfL Wolfsburg): Pokalfinale geht bei uns nicht ohne Spannung. Ich spüre jetzt pure Freude, aber auch ein bisschen Leere. Wir hatten viel mehr Ballbesitz und haben uns gute Chancen herausgespielt. Aber wir haben sie nicht genutzt und so bleib es bis zum Schluss spannend. Das war eine absolute Willensleistung, wir sind der verdiente Sieger.

Almuth Schult (VfL Wolfsburg): Das war die erste rote Karte in meiner Karriere. Es war eine blöde Situation, ich spiele den Ball auch noch minimal. So ist es eine Kann-Situation. Wenn man das als Notbremse sieht, dann ist es rot. Es ist sehr emotional, wenn man der Mannschaft so schadet. Und daher bin ich sehr erleichtert und stolz auf die Mannschaft.