Adi Hütter von Eintracht Frankfurt

Trainer Adi Hütter hat die vielen Remis bei Eintracht Frankfurt satt. Es soll endlich ein Sieg her. Und das ausgerechnet gegen Borussia Dortmund. Wobei der BVB gerade jetzt mehr als schlagbar scheint.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Die Eintracht-PK mit Adi Hütter vor dem BVB-Spiel

Adi Hütter
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Es gibt ja immer zwei Seiten der Medaille. Auf der einen Seite hat Eintracht Frankfurt, das ist ja etwas Gutes, seit vier Spielen nicht mehr verloren. Auf der anderen Seite haben die Hessen in der Bundesliga aber auch seit sechs Partien nicht mehr gewonnen. Gegen Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr) soll mit der Kehrseite der Medaille nun endlich Schluss sein. "Ich will morgen eine Mannschaft sehen, die von der ersten Minute an gewinnen will", gibt sich Trainer Adi Hütter vor der Partie angriffslustig.

Warum die Sieg-Wende gerade gegen den BVB funktionieren soll? Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Den ersten liefert Hütter gleich selbst: "Ich sehe uns schon so, dass wir an einem guten Tag sehr viele Mannschaften schlagen können." Eben auch die Borussia. Vor allem daheim.

Haaland "ist nicht zu ersetzen"

Zum anderen haben die Schwarz-Gelben nicht nur kleinere Personalprobleme. Wunderstürmer Erling Haaland fällt aus, auch Defensiv-Spezialist Thomas Meunier ist nicht dabei. Hinter Abwehr-Chef Mats Hummels steht zudem ein dickes Fragezeichen. Besonders der Verlust von Haaland schmerzt die Borussen. Hütter findet es verständlicherweise nicht so schlimm: "Ich glaube, er ist nicht zu ersetzen. Dass er nicht spielt, ist für uns sicherlich ein Vorteil."

Was die Hessen auch noch anspornen dürfte: Der Stachel sitzt ob so mancher Partien der vergangenen Wochen noch tief. "Mich ärgert das eine oder andere Unentschieden", gibt Hütter zu. Wenn seine Spieler den Coach nicht noch unzufriedener machen wollen, sollte gegen Dortmund eine ansehnliche Leistung her.

In der eigenen Elf hat der Frankfurter Trainer jedenfalls die Qual der Wahl. Bis auf die Langzeitverletzten Ragnar Ache und Jetro Willems sind alle Mann an Bord, auch Aymen Barkok und Amin Younes nach ihren ausgestandenen Corona-Erkrankungen. Da auch Sebastian Rode eine weitere komplette Trainingswoche hinter sich hat, könnte es in der Startaufstellung zu der einen oder anderen Umstellung kommen.

Glänzt Silva auch gegen Dortmund?

Einer bleibt aber gesetzt - auch wenn der große Vergleich mit Haaland ausfallen wird: André Silva. Die Frankfurter Lebensversicherung hätte sich mit seiner aktuellen Form sowieso nicht vor dem Norweger verstecken müssen, nun hoffen sie bei der Eintracht darauf, dass er am Samstag den Unterschied ausmachen kann. "Er hat eine tolle Bilanz", weiß auch Hütter.

Wenn diese gegen Dortmund noch besser wird, könnte es ja tatsächlich etwas werden mit dem ersten Sieg seit Wochen. Denn eines ist schon vor der Partie aus Frankfurter Sicht klar: "Es ist aktuell auch sehr schwer, uns zu schlagen." Nun geht es nur darum, dass eben auch die Eintracht endlich mal wieder einen Gegner schlägt.

So könnte die Eintracht spielen:

Mögliche Aufstellung von Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund