Adi Hütter Eintracht Frankfurt

Mit 1860 München hat Eintracht Frankfurt ein knackiges Erstrunden-Los im Pokal erwischt. Trainer Adi Hütter warnt daher eindringlich vor dem Gegner und appelliert an die Einstellung seiner Mannschaft.

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Adi Hütter PK still
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Über Ulm will Adi Hütter lieber nicht reden. Dann doch eher über Mannheim. Erste Runde DFB-Pokal gegen unbequeme unterklassige Teams: Das kennt der Trainer von Eintracht Frankfurt. Und er hat zwei mögliche Formen des Ausgangs schon erlebt, das Ausscheiden in Ulm und das schwere Weiterkommen in Mannheim. Geht es nach dem Österreicher soll bei 1860 München am Samstag (15.30 Uhr) die Mannheim-Variante her. Gewarnt sind Hütter und die Eintracht aber in jedem Fall.

"Wir müssen es so machen wie in Mannheim", so Hütter, der ausdrücklich betont: "Der Gegner ist auch wieder gut." Keine Frage: Mit dem Drittligisten aus München kommt eines der unangenehmsten Lose in der ersten Pokal-Runde auf die Hessen zu. Die Löwen waren in der abgelaufenen Spielzeit lange in der Spitzengruppe der Liga dabei und wollen auch in der neuen Saison eine gute Rolle spielen.

Zuber soll Kostic ersetzen

"Es wird darum gehen, wie wir das Spiel angehen", gibt Hütter zu bedenken. Im besten Fall, und hier hat Hütter wieder einen Vergleich, eben nicht so wie in Mannheim. Dort musste seine Elf einem frühen 0:2-Rückstand hinterherlaufen. "Wenn wir das Spiel nicht annehmen, kann es unangenehm werden", weiß der Eintracht-Coach daher.

Apropos laufen: Verzichten müssen die Hessen auf ihren Dauersprinter. Nach seinem üblen Tritt gegen den Bremer Ömer Toprak in der vergangenen Pokal-Saison ist Filip Kostic in diesem Wettbewerb weiter gesperrt. Die Eintracht müsste schon ins Viertelfinale einziehen, damit der Linksfuß den Frankfurtern noch helfen kann. Ihn soll in München im altehrwürdigen Stadion an der Grünwalder Straße Neuzugang Steven Zuber ersetzen.

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Hütter hat schon eine Mannschaft im Kopf

Viele weitere Gedanken über die Startelf braucht sich Hütter nicht mehr zu machen. "Ich habe schon eine Mannschaft im Kopf für Samstag", verrät der Frankfurter Trainer ohne freilich näher drauf eingehen zu wollen, wer denn nun ein Platz in der Eintracht-Elf erhält.

Wichtiger als die personelle Aufstellung ist ihm sowieso die mentale Einstellung. "Wir müssen von der ersten Sekunde an da sein", betont er, fügt aber mit Blick auf drei Halbfinal-Teilnahmen in vier Jahren auch mit breiter Brust hinzu: "Eintracht Frankfurt ist eine Pokalmannschaft."

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So könnte die Eintracht spielen

Trapp - Abraham, Hinteregger, N'Dicka - da Costa, Kohr, Rode, Zuber - Kamada - Silva, Dost

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