Die Eintracht-Allstars feiern Torschütze Uwe Bein
Das Benefizspiel hat den Eintracht-Allstars genauso viel Spaß gemacht wie die aktuelle Frankfurter Bundesliga-Mannschaft. Bild © Imago

Ob Kevin-Prince Boateng, Maurizio Gaudino oder Benjamin Köhler: Wer auch immer mal das Trikot der Eintracht getragen hat, ist begeistert von der aktuellen Bundesliga-Mannschaft. Viele glauben sogar, die Hessen sind bereit für den ganz großen Wurf.

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hs

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Trotz der Bundesliga-Pause rollte am Samstag der Ball im Frankurter Stadtwald. Der zweimalige Weltfußballer Ronaldinho hat sein Team "Ronaldinho and Friends" bei einem Benefizspiel zum Sieg über Allstars von Eintracht Frankfurt geführt. Der 38 Jahre alte Brasilianer hatte unter dem Motto "A final celebration" selbst in die Arena geladen, etwa 20.000 Zuschauer sahen bei dem Spaßspiel zu, das die Freunde Ronaldinhos 5:4 gewannen. Die Einnahmen der Partie kommen hilfsbedürftigen Kindern zu Gute.

In Ronaldinhos Team hatten unter anderem die ehemaligen Bundesliga-Spieler Ailton, Rafael van der Vaart und Kevin Kuranyi mitgespielt. Für das Eintracht-Team liefen neben Kevin-Prince Boateng auch frühere Stars wie Uwe Bein oder Maurizio Gaudino auf. Die Frankfurter Stars von einst feierten aber nicht nur die beeindruckende Karriere von Ronaldinho, sondern auch die aktuelle Bundesliga-Mannschaft der Hessen.

Das sagen die ehemaligen Eintracht-Spieler zum derzeitigen Erfolg:

Kevin-Prince Boateng: Ich verfolge jedes Spiel. Es macht einfach Spaß zuzugucken. Ich denke, jeder Eintracht-Fan läuft mit einem Lächeln im Gesicht durch die Stadt. Die Spieler sind alle gut drauf. Es läuft einfach überragend. Ich hoffe einfach, dass sie konstant bleiben, dass es so weiter geht. Wer weiß, was hier noch alles aufgebaut werden kann und wo das enden kann. Die Mannschaft arbeitet überragend zusammen und hat drei Bomber da vorne, die jedes Ding reinmachen. Wenn das so weitergeht, kann nichts dagegen sprechen, dass sie nächstes Jahr in der Champions League spielen. Das gehört sich dann auch so, wenn sie so gut spielen.

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Kevin Prince Boateng im Interview

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Patrick Ochs: Hut ab! Das hätte keiner erwartet. Die sind alle noch von Niko Kovac fit und sie harmonieren einfach gut. Und die Drei da vorne machen richtig Spaß, die spielen sensationell. Wir müssen nur schauen, dass sie kontinuierlich so weiterspielen. Dann ist mehr drin als erwartet. Aber ich bin vorsichtig. Wenn man drei, vier Spiele am Stück verliert, ist man wieder im Mittelfeld. Wichtig ist, dass sie die Rückrunde genauso spielen. Dann ist ein einstelliger Tabellenplatz drin – und die Europa League hoffentlich auch. Was dann nach oben hin passiert, ist Bonus.

Maurizio Gaudino: Wenn man hier gespielt hat, weiß man, was hier möglich war und ist. Es ist schön, dass sich die Eintracht wieder gefangen hat und so für Furore sorgt. Man kann sich einfach nur wünschen, dass es so weitergeht. Man sieht ja, was hier los ist. Der Verein hat sich gefunden und lässt die sportlich Verantwortlichen in Ruhe arbeiten. Und dann kommt sowas dabei raus. Jetzt geht es Schritt für Schritt nach vorne und es muss das Ziel der Eintracht sein, unter die ersten Vier zu kommen.

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Maurizio Gaudino im Interview

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Benjamin Köhler: Die Eintracht war, seit ich gekommen bin, immer ein gesunder Verein. Diese Saison spielen sie natürlich eine überragende Saison. Potenzial war schon immer da. Sowas braucht aber Zeit und jetzt ernten sie die Früchte. Die Champions League hört sich zwar weit weg an, weil es auch schon sehr lange her ist. Aber wenn sie das Niveau halten können… Die anderen Vereine straucheln ja auch ein bisschen. Man soll sich Ziele stecken und versuchen oben dranzubleiben. Wenn dann am Ende die Champions League rauskommt, warum denn nicht?

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Benni Köhler im Interview

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