Luka Jovic küsst das Eintracht-Wappen nach seinem ersten Treffer.
Eintracht-Stürmer Luka Jovic Bild © Imago

Eintracht Frankfurt macht bei Luka Jovic ernst und zieht die Kaufoption. Der Stürmer war von Europa-League-Gegner Benfica Lissabon nur ausgeliehen. Ob er dennoch über den Sommer in Frankfurt bleibt, ist weiter unklar.

Die Frage "ob" hat es eigentlich nie gegeben - sondern nur die Frage "wann". Dieses "wann" hat Eintracht Frankfurt am Mittwoch beantwortet. Die Hessen haben die Kaufoption bei Luka Jovic gezogen und das Sturm-Juwel mit einem langfristigen Vertrag bis 2023 ausgestattet. Der Angreifer war von Benfica Lissabon nur ausgeliehen, das Ziehen der Kaufoption kostet die Frankfurter dem Vernehmen nach eine hohe einstellige Millionensumme.

Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic erklärte die Entscheidung so: "Die Entwicklung von Luka bei uns ist sehr erfreulich. Für uns war es gar keine Frage, dass wir ihn fest an den Club binden wollten. Er ist ein Spieler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Es ist für uns wichtig, dass wir ihn an die Eintracht gebunden haben." Im Sommer 2017 hatten die Frankfurter Jovic vom portugiesischen Club ausgeliehen, in der aktuellen Saison entwickelte sich der Serbe zum absoluten Top-Stürmer, der internationale Begehrlichkeiten weckt.

Woche für Woche neue Jovic-Gerüchte

Ob er daher auch in der neuen Saison - trotz des langfristigen Vertrages - für die Eintracht auf Torejagd geht, ist mehr als fraglich. Eine ganze Reihe europäischer Top-Clubs sollen Interesse an dem Angreifer haben. Woche für Woche kursieren neue Gerüchte rund um den Stürmer, die dabei gehandelten Ablösesummen befinden sich bereits jetzt jenseits der 50-Millionen-Euro Marke.

Sendung: hr-iNFO, 17.04.2019, 16.30 Uhr