Almamy Touré von Eintracht Frankfurt (rechts) im Spiel bei Bayern München

In Antwerpen und München stand Almamy Touré nach mehreren Verletzungen wieder in der Eintracht-Startelf. Vom Spiel bei den Bayern hat der Franzose gleich mehrere Souvenirs mitgebracht.

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Lange war Almamy Touré bei Eintracht Frankfurt außen vor. Wegen einer Verletzung hatte er große Teile der Vorbereitung verpasst, entsprechend schwer war es für den Franzosen, den Anschluss zu finden. Seit dem Spiel in Antwerpen ist er zurück im Team und damit auch ein Gesicht des Frankfurter Aufschwungs.

Mentaltrainer und Rückendeckung von Glasner

"Ich habe langsam wieder mein Niveau gefunden und werde weiter an mir arbeiten", sagte er am Dienstag in einer Presserunde. "Ich fühle mich auf einem guten Weg. Man hat das Gefühl, wieder komplett Anschluss gefunden zu haben." Den hatte er nach einer muskulären Verletzung in der vergangenen Rückrunde eigentlich bereits hergestellt; nach dem Einsatz im letzten Saisonspiel gegen Freiburg meldete sich allerdings ein anderer Muskel und sorgte für eine erneute Zwangspause.

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Dieses Mal ging Touré es langsamer an - unterstützt von Trainer Oliver Glasner. "Der Trainer hat gesagt, dass ich mir keine Sorgen machen und mich auf den Wiedereinstieg konzentrieren soll", erzählte er und berichtete zudem, seit der vergangenen Saison mit einem Mentaltrainer zusammenzuarbeiten. Und genau dieser Wiedereinstieg ist mehr als gelungen: In Antwerpen, wo Touré als rechter Innenverteidiger aufgeboten wurde, stand am Ende ein Last-Minute-Sieg. In München - mit ihm als Mann auf der rechten Außenbahn - gab es gar die große Überraschung: 2:1 beim Rekordmeister.

Bayern-Trikot als besonderes Souvenir

Wenn es nach dem 25-Jährigen geht, war das alles erst der Anfang. "Wenn wir noch eingespielter sind, sind wir in der Lage, noch Größeres zu schaffen. Wir können die Messlatte selbst nach oben verschieben", sagte er selbstbewusst und blickte bereits auf das kommende Heimspiel gegen die Hertha: "Wir wollen natürlich endlich den ersten Heimsieg feiern. Dafür brauchen wir eine sehr gute Leistung."

Touré selbst hat aber auch noch mit den Nachwehen des Spiels in München zu kämpfen: "Ich habe einen leichten Schlag am Sprunggelenk abbekommen. Es ist aber nichts Schlimmes", erzählte er. Im Training muss Touré in dieser Woche trotzdem kürzer treten. Sein zweites Souvenir vom Bayern-Spiel ist deutlich erfreulicher: Als Trophäe konnte er sich das Trikot von Thomas Müller für seine Sammlung sichern.