Eintracht Frankfurt braucht im Abstiegskampf dringend einen Sieg. Gegen die zuletzt starken Wolfsburger wird das nicht leicht. Trainer Adi Hütter hat einen Dreiklang ausgemacht, mit dem er die Wölfe schlagen will.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Eintracht Frankfurt vor dem Spiel beim VfL Wolfsburg

Eintracht Frankfurt André Silva
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Die Lage ist ernst. Das ist so langsam auch in Frankfurt jedem bewusst. Für die Eintracht geht es eigentlich nur noch darum, eine enttäuschende Saison nicht mit der großen Katastrophe – namentlich dem Abstieg – zu beenden. Auch bei Trainer Adi Hütter werden daher die Töne vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr) in Wolfsburg leiser. "Wir müssen die Situation, so wie sie ist, annehmen. Dennoch müssen wir der Mannschaft Vertrauen mitgeben", betont der Eintracht-Coach.

Nur mit Vertrauen wird es in der Autostadt aber nicht gehen, das ist auch Hütter bewusst. Die Wölfe sind stark aus der Corona-Pause gekommen, haben in drei Spielen zwei Siege eingefahren. Unter der Woche überrollte der VfL den Champions-League-Aspiranten aus Leverkusen beim 4:1 förmlich. "Der VfL hat viel Power und Punch", weiß Hütter. "Sie spielen einen mutigen Fußball nach vorne."

"Wir kassieren zu viele Gegentore"

Und genau bei dem Thema wird's knifflig. Denn: Viel Power und Punch könnte den Hessen wehtun. Gerade die Defensive wackelte in den vergangenen Spielen bedenklich und war der Hauptgrund dafür, dass die Frankfurter nur einen Punkt holten – obwohl sie in drei Spielen beachtliche sechs eigene Tore erzielten. "Wir kassieren zu viele Gegentore, das ist Fakt. Wir müssen unsere Defensivarbeit verbessern", fordert Hütter daher.

Das soll in Wolfsburg wieder mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette geschehen. Obwohl defensiv instabil, sorgte diese Änderung gegen Freiburg dafür, dass der Spielaufbau der Eintracht wieder deutlich besser funktionierte. "Wir waren sehr flexibel und variabel. Das hat mir sehr gut gefallen", sagt auch Hütter.

Dost und Silva wohl beide in der Startelf

Eine weitere Änderung, die der Österreicher gegen den Sport-Club unternahm, soll ebenfalls weiter Bestand haben: die Doppelspitze mit Bas Dost und André Silva. "Ich kann keine Garantie darauf geben, aber das ist sicher eine Überlegung", so Hütter. Vertrauen, Dreiererkette und die Doppelspitze: Das ist er also, der Dreiklang, mit dem in Wolfsburg endlich der erste Sieg nach der Corona-Pause geholt und der freie Fall in der Bundesliga gestoppt werden soll.

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