Die Arena der Eintracht

Dürfen bald wieder Zuschauer in die Frankfurter Arena? Eintracht-Vorstand Axel Hellmann tüftelt bereits an einem Plan, um 20.000 Fans ins Stadion zu bekommen.

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Der FSV Frankfurt hat's vorgemacht. Im ganz kleinen Rahmen, selbstverständlich. Und dennoch: Am Samstag durften beim Test am Bornheimer Hang 95 Zuschauer ins Stadion. Jetzt ist es freilich nicht so, dass sich der große Nachbar Eintracht Frankfurt am Regionalligisten orientiert, dennoch ist die Debatte um Zuschauer bei einem Fußballspiel längst in der Bundesliga angekommen. Und für die Eintracht gibt Vorstandsmitglied Axel Hellmann die Richtung vor.

Im Gespräch mit dem kicker verkündete er: "Wir gehen in unserer Planung von einer Größe von 20.000 Zuschauern aus, wobei es je nach Auflagen auch 15.000 oder 24.000 werden können." Das klingt nicht unbedingt nach Wunschdenken – sondern sehr konkret. Fans zur neuen Saison im Stadion? Bei der Eintracht soll das möglich gemacht werden.

Es wird bereits die Umsetzung besprochen

Dabei hatte sich nach dem Ende der vergangenen Saison Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic noch dafür ausgesprochen, entweder alle Anhänger ins Stadion zu lassen, oder eben keinen. Mittlerweile wird allerdings über eine mögliche Umsetzung nachgedacht. "Das konkrete Vergabeverfahren werden wir mit der organisierten Fanszene besprechen, also mit den Vertretern der Fanclubs, der Fanabteilung, der Nordwestkurve und den Ultras", kündigte Hellmann an.

Der Eintracht-Vorstand kümmert sich zudem bereits jetzt schon um mögliche Fallstricke in der Fan-Thematik. Stichwort: der Weg zum Stadion. "Insgesamt ist die große Herausforderung nicht die Sitzanordnung im Stadion, sondern das Thema Anfahrt, Zugang und Abreise. Da hoffen wir, in etwa zwei Wochen detailliert mit Stadt und Vertretern des ÖPNV unsere Planungen abschließen zu können", so Hellmann.

Gesundheitsbehörden entscheiden

Klar ist bei der Thematik: Alleine entscheiden die Eintracht-Verantwortlichen nichts. Die Hessen orientieren sich zwar am Hygiene-Konzept der DFL zur Teilzulassung der Fans. Der Ligaverband hatte die Clubs zu lokalen Konzepten aufgefordert. Diese müssen aber immer noch von den Gesundheitsbehörden vor Ort mit Blick auf das Infektionsgeschehen während der Corona-Pandemie genehmigt werden.

Auch wenn Hellmann jetzt einen Vorstoß gewagt hat, wollen zudem die Vertreter der 36 Proficlubs gemeinsam auf einer Mitgliederversammlung der DFL über ein einheitliches Vorgehen in diversen Punkten beraten, zum Beispiel über Karten-Kontingente für Gäste-Fans oder ein mögliches Alkoholverbot. "Wir wollen nach Schlusspfiff auch Schlangen an den Ausgängen vermeiden. Also ist es sicher kein Nachteil, wenn die Leute nach dem Spiel im Stadion noch die Möglichkeit haben, ein Bier zu trinken und die 90 Minuten Revue passieren zu lassen", sagte Hellmann.

Videobeitrag

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zum Video FSV Frankfurt nach Neustart mit Zuschauern zufrieden

Der FSV Frankfurt freut sich über einen geglückten Auftakt.
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Sendung: hr-fernsehen, hessenschau, 25.07.20, 19.30 Uhr