Andre Silva

Eintracht Frankfurt hat das Freundschaftsspiel gegen Chemie Leipzig souverän gewonnen. Neuzugang André Silva feierte ein vielversprechendes Debüt.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Stimmung und Silva: So lief das Freundschaftsspiel zwischen der Eintracht und Chemie

André Silva
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Sonderlich viel Anlaufzeit scheinen die neuen Eintracht-Stürmer nicht zu benötigen. Nachdem Bas Dost in seinem Debüt gegen Fortuna Düsseldorf lediglich zwölf Minuten für sein erstes Tor brauchte, waren es bei André Silva, am Montag vom AC Mailand gekommen, ebenfalls nur 15 Minuten, bis er das erste Mal im Eintracht-Dress traf.

Klar, der Geleitschutz, den ihm die wackeren Regionalligisten von Chemie Leipzig im Freundschaftsspiel angedeihen ließen, wird in der Bundesliga weniger zögerlich vonstatten gehen. Silva deutete bei Ballannahme und Torabschluss aber – einen langen Ball von Timothy Chandler hatte er butterweich aus der Luft gepflückt uns locker versenkt – durchaus seine herausragenden Qualitäten an: Technik und Abschluss.

100.000 Euro für Leutzsch

Dass wenig später Tomas Petracek für die Leipziger ausgleichen konnte, passte durchaus zum freundschaftlichen Charakter der Partie. Zu einer sportlichen Standortbestimmung taugte sie weniger, in erster Linie stand das Freundschaftsspiel aber ohnehin unter dem Motto "Flutlicht für Leutzsch", mit dem die Sachsen ihre Flutlichtanlage finanzieren wollen. Die Eintracht unterstütze dies mit einem Scheck über 100.000 Euro, den die BSG-Vertreter sichtlich gerührt entgegennahmen.

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Eintracht Frankfurt im heimspiel!

Eine ausführliche Zusammenfassung des Freundschaftsspiels gegen Chemie Leipzig gibt es im heimspiel! am Samstag um 17.15 Uhr.

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Rückschlüsse für den Bundesliga-Alltag gab es derweil nur wenige. Djibril Sow spielte 90 Minuten durch, Eigengewächs Sahverdi Cetin immerhin 70. Erik Durm erzielte noch vor der Pause per Fernschuss das 2:1, nach der Pause deute Silva weiter an, dass er ein sehr guter Transfer sein könnte. Das 3:1 durch Lucas Torro bereitete er schön per Hacke vor, auch dem 4:1 durch Timothy Chandler ging ein Pass Silvas voraus, auch wenn hierbei der Abschluss das eindeutige Highlight war: Chandler lupfte den Ball aus knapp 20 Metern direkt über den Leipziger Keeper Benjamin Bellot hinweg ins Tor. Das Tor zum 5:1-Endstand machte Silva nach schnell ausgeführtem Freistoß durch den eingewechselten Daichi Kamada und Querpass von Durm dann wieder selbst, er musste in der Mitte nur noch einschieben.

Applaus für Silva

Demenstrechend warm fiel der Applaus aus, den sich Frankfurts neuer Portugiese kurz darauf bei seiner Auswechslung abholte. Auch wenn dieser, sollte Silva in der Bundesliga ähnlich auftrumpfen, im Stadtwald sicher noch einmal um einiges lauter ausfallen wird.