Martin Hinteregger von Eintracht Frankfurt

Martin Hinteregger steht bei Eintracht Frankfurt offenbar auf einer internen Verkaufsliste. Der Österreicher selbst will allerdings gar nicht weg.

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Hinteregger will in Frankfurt bleiben

Hinteregger gegen Wolfsburg.
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Eintracht Frankfurt will offenbar Abwehrmann Martin Hinteregger verkaufen. Das berichtet die Sport Bild. Demnach steht der Österreicher auf einer internen Verkaufsliste, obwohl er noch Vertrag bis 2024 hat.

Ablöse einstreichen, Gehalt einsparen

Auf jener Liste sollen dem Bericht zufolge auch Evan N'Dicka und Daichi Kamada zu finden sein. Bei guten Angeboten würde der Verein die Akteure ziehen lassen.

Grund dafür ist vor allem der Corona-Sparkurs des Vereins. Die Eintracht rechnet demnach mit einem Verlust von etwa 30 Millionen Euro, nachdem die Zuschauer erst im März komplett ins Stadion zurückkehren konnten. Laut Transfermarkt ist Hinteregger neun Millionen Euro wert, laut Sport Bild verdient er etwa 2,5 Millionen Euro im Jahr - Geld, das die Eintracht offenbar einsparen möchte. Aktiv angeboten wird Hinteregger auf dem Markt wohl nicht, für Angebote haben die Hessen aber ein offenes Ohr. Eine erste Anfrage für den Österreicher soll es bereits aus Neapel geben.

Hinteregger fühlt sich wohl in Frankfurt

Der Bericht führt außerdem die schwankenden Leistungen des 29-Jährigen in der Bundesliga an - dort hatte er seinen Stammplatz in der laufenden Saison zwischenzeitlich an Makoto Hasebe verloren. Zu dieser Zeit gab er auch das Amt des Vizekapitäns ab und verzichtete damit auf eine interne Führungsrolle. Zudem hat Eintracht Frankfurt bereits Jérôme Onguéné verpflichtet, Hrvoje Smolcic soll folgen. Nachfolger für die Innenverteidigung stünden also bereit.

Allerdings will Hinteregger selbst den Verein laut Sport Bild gar nicht verlassen. Das deckt sich mit Informationen des hr-sport, wonach sich der Verteidiger weiterhin mehr als wohl in Frankfurt fühlt. Dem Vernehmen nach ist er mehr als irritiert davon, auf einer internen Verkaufsliste zu stehen.

Karriereende in Frankfurt geplant

Insbesondere nach dem Spiel in Barcelona sollen die Verkaufspläne dem Innenverteidiger sehr nahe gegangen sein. Hinteregger wurde nach dem 3:2-Sieg von den Fans gefeiert, fühlt sich der Stadt und den Menschen seither noch mehr verbunden als ohnehin schon. Aus dem Umfeld des Österreichers ist zu hören: Die Eintracht ist sein Verein. Am liebsten möchte er hier seine Karriere beenden.

Dass die Hessen ihn nun loswerden wollen, trifft den sensiblen Verteidiger hart. Einen Wechsel innerhalb der Bundesliga kann er sich nicht vorstellen. Das hatte er auch in der Vergangenheit schon offen kommuniziert. Heißt: Entweder Hinteregger bleibt bei der Eintracht oder er wechselt ins Ausland.

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