Ante Rebic im Zweikampf mit Joshua Kimmich
Ante Rebic im Zweikampf mit Joshua Kimmich Bild © Imago Images

Eintracht Frankfurt muss bei Bayern München punkten, um den Einzug in den Europapokal der kommenden Saison zu sichern. Klingt schwierig, aber Weltmeister Thomas Berthold weiß, worauf es in München ankommen wird.

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Wie es gegen die Bayern gehen kann, haben die Frankfurter vor Jahresfrist beim Pokalfinale in Berlin (3:1) gezeigt. Hinten aggressiv verteidigen, dann: Bruda, schlag den Ball lang. "Kompakt stehen und auf Konter spielen. Dass die Bayern dann Probleme bekommen, hat man in dieser Saison schon gesehen", riet der ehemalige Eintracht-Profi Thomas Berthold deshalb im hr-heimspiel! am Montag. "Wenn Düsseldorf dort bestehen kann, hat die Eintracht auf jeden Fall Chancen."

"Die Bayern haben alles zu verlieren"

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Wichtig sei auch, so Berthold, körperlich voll dagegen zu halten. "Die Bayern sind empfindlich, wenn man ihnen auf die Füße tritt", führt der Weltmeister von 1990 aus. Gerade beim Abschied von Franck Ribéry und Arjen Robben könnte das Team darauf aus sein, ein Fußballfest zu liefern. Der Mannschaft von Ex-Eintracht-Trainer Niko Kovac reicht zwar ein Punkt zur Meisterschaft, der BVB ist ihnen jedoch auf den Fersen und spielt parallel in Gladbach.

Den Druck sieht Berthold deshalb bei den Bayern: "Sie haben alles zu verlieren und werden auch nicht auf Unentschieden spielen. Ich bin gespannt, wer am Samstag die Lockerheit hat." Bei der Eintracht, der ebenfalls schon ein Remis zum Erreichen des Europcup-Ziels genügen würde, hofft er vor allem auf einen: Sébastien Haller. "Wenn er wieder spielen könnte, wäre das ein Zeichen."

Nächste Stufe: Ballbesitzfuball

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Und was kommt nach der Saison? "Es wird einiges an Geld kosten, den aktuellen Kader so zusammenzuhalten", so Berthold mit Blick auf die vielen Leihspieler der Eintracht. "Die nächste Entwicklungsstufe der Eintracht wird mehr Ballbesitzfußball sein. Die Qualität im Kader muss erhöht werden, damit Adi Hütter mehr rotieren kann."