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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Bobic in hr1: "Wäre ein Fiasko, Vereine zu verlieren"

Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic

Aufatmen bei Eintracht Frankfurt - Sportvorstand Fredi Bobic hat mit Blick auf die Corona-Infizierten im Club Entwarnung gegeben. Für die Bundesliga setzt er auf Solidarität und warnt davor, die kleinen Vereine zu vergessen.

Volle Stadien, lauter Jubel und innige Umarmungen nach dem ersehnten Sieg - das vermissen viele Fußballfans angesichts der aktuellen Fußballpause und auch den Verantwortlichen der Bundesliga-Clubs geht es nicht anders - Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic etwa. "Für alle ist es gefühlt so, dass es das letzte Spiel vor Zuschauern vor einem halben Jahr gab", sagte er im Interview mit hr1 und sprach damit auch vielen Frankfurter Anhängern aus der Seele.

Alle Infizierten "schnell über den Berg"

Bobic selbst wird am Dienstagvormittag Teil der DFL-Mitgliederversammlung sein, in der die Clubs beraten, wie es weitergehen könnte. Ein Saisonabbruch sei "zu diesem Zeitpunkt noch kein Thema", so Bobic, der darauf hofft, im Mai oder Juni die laufende Spielzeit wieder aufnehmen zu können. "Das ist unser erklärtes Ziel." Man müsse sich aber natürlich nach den Entscheidungen von Politik und Gesundheitsämtern richten.

Dabei müssen Verein und Mannschaft darauf vorbereitet sein, irgendwann schnell wieder in den Spielbetrieb übergehen zu können. "Wir versuchen immer, Gewehr bei Fuß und bereit zu sein", sagt Bobic. Bei den vier Teammitgliedern (davon zwei Spieler, deren Namen nicht genannt wurden), die positiv auf Corona getestet wurden, gibt der 48-Jährige Entwarnung. "Es geht ihnen wirklich sehr gut, sie waren alle schnell über den Berg. Einer von den vier hat gar nichts mitbekommen."

Die Hoffnung auf Zuschauer treibt an

In der DFL-Mitgliederversammlung wird es auch darum gehen, Solidarität zwischen den Klubs herzustellen. "Es wäre ein Fiasko, Vereine zu verlieren", so Bobic vor allem mit Blick auf diverse Zweitligisten. Alle treibt allerdings auch die Hoffnung an, irgendwann wieder vor Zuschauern auf dem Platz zu stehen. "Wir müssen einen langen Atem haben, um dies zu erleben", prognostiziert der Eintracht-Sportvorstand, der zugleich bemerkt: "Aber das treibt uns an."