Ansgar Brinkmann macht den Daumen nach oben.
Ansgar Brinkmann Bild © Imago Images

Hätte die Eintracht in Berlin einen Elfmeter bekommen müssen? Klare Sache, meint Ex-Profi Ansgar Brinkmann. Genauso deutlich – und dazu noch wesentlich herzlicher – ist seine Anerkennung für die Arbeit der Frankfurter Vorstandsetage.

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Auch Ex-Profi Ansgar Brinkmann hat keinerlei Verständnis dafür, dass die Frankfurter Eintracht beim Auswärtsspiel in Berlin am vergangenen Wochenende kurz vor dem Abpfiff keinen Strafstoß zugesprochen bekam. "Wenn man dieses Foul im Strafraum sieht, gibt es nur eins: Elfmeter, und zwar zu 100 Prozent", sagte der frühere Frankfurter Fußballer (1997-1999) am Montag im heimspiel! des hr-fernsehens über die Szene, in der der Herthaner Marko Grujic in der 87. Minute Eintracht-Torjäger Luka Jovic zu Boden riss.

Schiedsrichter Daniel Schlager hatte kein strafwürdiges Foul entdeckt, auch Video-Assistentin Bibiana Steinhaus intervenierte nicht. Eine Fehlentscheidung. "Wenn das so deutlich ist, da fragt man sich schon: Was war das los?", so Brinkmann weiter. "Diese Kritik müssen sie sich in Köln gefallen lassen, da müssen sie dran arbeiten."

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Prinzipiell ist der 49-Jährige, der in 46 Ligaspielen vier Tore für die Eintracht erzielte, aber ein Befürworter des Videobeweises. "Grundsätzlich kann man sagen: Es hilft, es hilft dem Fußball. Natürlich wird es immer mal ein paar Grenzfälle geben. Aber es geht dadurch einfach fairer zu."

Dass sein Ex- und immer noch Herzens-Club Frankfurt mit dem 0:1 in der Hauptstadt bereits die zweite Niederlage in Folge kassiert hat, beunruhigt Brinkmann überhaupt nicht. "Früher ist man da immer komplett eingebrochen. Jetzt gibt mir die Eintracht das Gefühl: Auch wenn es sportlich mal nicht läuft, sind wir immer noch stabil", sagte er. Die Gründe dafür liegen laut Brinkmann aber nicht nur auf dem Rasen.

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"Vom Sportlichen mal abgesehen, muss man auch mal die Arbeit im Hintergrund sehen und betonen", lenkte Brinkmann den Fokus auf Sportvorstand Fredi Bobic und insbesondere auf Vorstandsmitglied Axel Hellmann: "Wie stabil er die Eintracht macht, wie viel Mut er hat, was er für Ideen hat, wie er das Ganze weiterentwickelt und den Verein digital aufstellt – ich mache mir keine Sorgen um die Eintracht."