Bruno Hübner

Bei Eintracht Frankfurt geht im Sommer wohl eine Ära zu Ende. Nach Informationen der FAZ wird der Vertrag von Bruno Hübner nicht mehr verlängert. Laut Eintracht wurde das Thema jedoch noch nicht behandelt.

Sportdirektor Bruno Hübner wird Eintracht Frankfurt verlassen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung an diesem Dienstag. Demnach wird der Vertrag des Sportdirektors, der noch bis zum Sommer 2021 gültig ist, nicht mehr verlängert.

Bei den Hessen geht damit eine Ära zu Ende. Hübner war 2011 vom MSV Duisburg zur Eintracht gekommen und hatte zehn Jahre die Geschicke der Frankfurter geleitet. Gleich in seinem ersten Jahr bei den Hessen gelang auch dank seiner Transfers der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga.

Zelichowski als Nachfolger?

Wie zu hören ist, war Hübner aber schon seit Längerem nicht mehr unumstritten. Bereits seit dem Amtsantritt von Fredi Bobic und der gleichzeitigen Installierung von Ben Manga als Chefscout im Sommer 2016 schwand der Einflussbereich des Sportdirektors.

Dem FAZ-Bericht zufolge wollen die Hessen nun auch deswegen neue Impulse auf seiner Position setzen. So könnte Sebastian Zelichowski, der als rechte Hand von Bobic gilt, intern aufrücken und Hübners Posten übernehmen, berichtet die Zeitung.

Auf hr-Anfrage erklärte ein Vereinssprecher, dass es sich bei dem FAZ-Artikel "um ein Thema ohne Substanz" handele. Das Thema einer Vertragsverlängerung von Hübner sei demnach "noch gar nicht behandelt worden" im Verein.