Oliver Glasner

Für Eintracht Frankfurt bleibt Corona auch vor dem Spiel in Augsburg ein bestimmendes Thema. Auf zwei angebliche Fälle im Team reagiert Trainer Oliver Glasner mit einem Scherz - der auch Karl Lauterbach beinhaltet.

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zum Video Eintracht Frankfurt - Kostic und Trapp positiv? | hessenschau Sport vom 14.01.2022

hessenschau vom 14.01.2022
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Cheftrainer Oliver Glasner hat auf Gerüchte über zwei angebliche Corona-Fälle in der Mannschaft von Eintracht Frankfurt reagiert. "Das ist einer der Gründe, warum ich in keinen sozialen Medien bin. Es wird viel zu viel geschrieben", sagte Glasner am Freitag. "Wenn irgendein Spieler definitiv ausfallen würde, dann hätte ich das heute gesagt." Die Eintracht spielt am Sonntag (15.30 Uhr) beim FC Augsburg und will nach dem 2:3 gegen Borussia Dortmund den ersten Sieg im Jahr 2022 einfahren.

Auf eine weitere Frage nach den beiden vom Verein namentlich nicht genannten Spielern antwortete der Trainer kryptisch. Er könne nichts bestätigen oder dementieren, scherzte aber: "Ich habe heute noch am Nachmittag einen Call mit Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Wir werden das alles nochmal durchsprechen mit den Gesundheitsämtern und dann schauen wir mal."

Glasner: "Bisher gibt es nichts"

Glasner relativierte allerdings auch: "Bisher gibt es nichts. Aber ich habe letzte Woche gesehen, mit Prognosen vorsichtig zu sein. Es ist eine strange und komplizierte Zeit. Was ich heute sage, kann sich bis Sonntag nochmal verändern."

Der Schweizer Djibril Sow und Almamy Touré aus Frankreich sind nach unklaren Testergebnissen in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Außenbahnspieler Danny da Costa befindet sich weiter in Quarantäne.

Eintracht am Sonntag in Augsburg

Sportlich geht es darum, den Anschluss an die internationalen Ränge zu wahren und die Pflicht bei einem Abstiegsanwärter zu erfüllen. Glasner warnte vor dem schnellen vertikalen Spiel der Augsburger sowie deren kopfballstarken Stürmern. "Augsburg hat viele große Stürmer, die immer wieder Bälle verlängern können, und Flügelspieler, die die Räume mit Tempo belaufen. Wir haben großen Respekt", so Glasner.

Verstecken werde man sich freilich aber nicht. "Wir wollen in Augsburg gewinnen. Wir wissen, wir brauchen dafür eine sehr, sehr gute Leistung - die trauen wir uns auch zu", sagte  Glasner, der vor allem wieder auf seinen derzeit stark aufgelegten Stürmer Rafael Borré hoffen dürfte. Der Kolumbianer hatte gegen den BVB zuletzt zwei Tore erzielt und wird nach holprigem Saisonstart immer besser.

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