Die Eintracht will auch in Hoffenheim jubeln.

Bei der Eintracht sind alle Spieler an Bord, zudem zeigt die Formkurve deutlich nach oben. Das sorgt auch bei Gegner Hoffenheim für ordentlich Respekt.

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Eintracht-Trainer Oliver Glasner
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Bundesliga-Spieltag Nummer 14 führt Eintracht Frankfurt nach Sinsheim: Am Samstag um 15.30 Uhr geht es dort gegen die TSG Hoffenheim.

Ausgangslage

Die Eintracht ist ganz klar im Aufwind. Das verdiente 2:1 gegen Union Berlin am vergangenen Spieltag war die beste Saisonleistung, die Blickrichtung in der Tabelle geht bei den Hessen wieder nach oben. "Vermutlich sind sie aktuell das formstärkste Team der Liga", hat auch TSG-Trainer Sebastian Hoeneß Respekt vor der Gastmannschaft.

Hoffenheim selbst hat zwei Punkte mehr als die Eintracht auf dem Konto, was in der engen Bundesliga-Tabelle einen Europapokal-Platz bedeutet. Eine gute Ausgangsposition für das Hoeneß-Team, das allerdings auch noch seine Sorgen hat. Beispielsweise die Tatsache, dass es am vergangenen Spieltag beim 6:3 in Fürth gleich drei Gegentreffer vom abgeschlagenen Schlusslicht eingeschenkt bekommen hat.

Personal

Es ist Anfang Dezember und trotz zusätzlicher Europapokal-Belastung sind alle Spieler fit - diese Luxus-Situation für Eintracht-Trainer Oliver Glasner ist wahrlich nicht alltäglich. Keine Sperren, keine Krankheitsfälle, keine Verletzungen - der Österreicher hat bei der Aufstellung die Qual der Wahl.

Die voraussichtliche Aufstellung.

Bei den Gastgebern sieht das etwas anders aus: Ermin Bicakcic, Robert Skov und Jacob Bruun Larsen fallen sicher aus, auch bei Pavel Kaderabek, Sebastian Rudy und Christoph Baumgartner wird es knapp.

So könnte Hoffenheim spielen: Baumann - Posch, Grillitsch, Vogt - Akpoguma, Raum - Geiger, Samassekou - Kramaric - Bebou, Rutter

Das sagen die Trainer

Oliver Glasner: "Ich erwarte ein äußerst schwieriges Auswärtsspiel. Hoffenheim spielt unheimlich gut und verfügt insbesondere in der Offensive über viele Waffen. Sie haben viel Tempo, viel Robustheit und hohe Spielintelligenz. Die Mannschaft spielt in meinen Augen um die Champions-League-Plätze mit."

Sebastian Hoeneß: "Wir müssen uns gegen einen starken Gegner von der besten Seite präsentieren, wollen nachlegen und unsere Heimserie ausbauen. Es wird ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Wir wollen unsere Chancen effektiv nutzen, damit wir die Partie auf unsere Seite ziehen können."

Auf diese Spieler gilt es zu achten

Daichi Kamada ist der "Euro-Daichi" der Eintracht: In der Europa League dreht der Japaner auf, in der Bundesliga klappt es trotz aufsteigender Formkurve nicht immer so gut. "Mein Ziel ist es, dass ich auch in der Bundesliga treffe", sagte er unter der Woche im Interview mit hessenschau.de und kann diesen Worten am Samstag direkt Taten folgen lassen. Und sich so noch weiter in die Herzen der Fans spielen, deren Liebe der 25-Jährige noch etwas vermisst.

Bei der TSG Hoffenheim ist die Verantwortung für Tore auf viele Schultern verteilt, was es für die Eintracht in der Defensive nicht einfach macht. Neben Top-Torschütze Ihlas Bebou mit fünf Saisontoren wird wahrscheinlich Georginio Rutter auflaufen. Der 19-Jährige hat beim Spiel in Fürth mit einem Doppelpack nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht und sich für weitere Aufgaben in der Bundesliga empfohlen.

Die Statistik des Spiels

Sechs Siege in Folge - das ist die aus Eintracht-Sicht sehr erfreuliche Statistik gegen Hoffenheim. Es ist die längste Siegesserie, die die Frankfurter gegen einen Bundesliga-Gegner vorweisen können. Hinzu kommt, dass die Eintracht in den letzten acht Spielen gegen die Kraichgauer immer mindestens ein Tor geschossen hat. Im Team der Hessen hätte sicherlich niemand etwas dagegen, beide Statistiken am Samstag auszubauen.