Collage Eintracht Porto Donezk
Das Porto-Erlebnis will die Eintracht gegen Donezk verhindern. Bild © Imago Images

Bloß kein Déjà-vu! Wenn Eintracht Frankfurt in der Europa League am Donnerstag im Rückspiel auf Donezk trifft, kreisen die Gedanken bei manch einem um ein Spiel vor fünf Jahren. Gründe dafür gibt es reichlich.

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Denken Sie jetzt nicht an einen blauen Elefanten! Was jeder nach diesem Satz nun im Kopf hat, ist offensichtlich. Für Eintracht Frankfurt könnte am Donnerstag im Rückspiel gegen Schachtar Donezk (18.55 Uhr) dieser Gedankendreher in leicht abgewandelter Form Gültigkeit besitzen: Denken Sie jetzt nicht an Porto! Sonst könnte es am Ende der 90 Minuten – oder mehr – zu einem ähnlichen Erlebnis kommen wie vor fast exakt fünf Jahren: dem Aus in der Europa League.

Denn die Parallelen zu damals liegen auf der Hand. Wieder Sechzehntelfinale, wieder ein 2:2 im Hinspiel, wieder ein vermeintlich gutes Resultat für das Heimspiel in Frankfurt. Nur: Damals reichte das Ergebnis nicht. Nach einem 3:3 im Rückspiel war der FC Porto für die Frankfurter die Endstation in der Europa League. Und wenn das alles als Parallele noch nicht reicht, ist da ja auch noch der Trainer. Paulo Fonseca stand damals an der Seitenlinie der Portugiesen, jetzt trainiert er Donezk.

Fischer: "Ich habe ein Déjà-vu"

Zu viel der schlechten Omen? Eintracht-Präsident Peter Fischer bekommt die bösen Porto-Gedanken jedenfalls nicht so leicht aus dem Kopf: "Ich habe so ein bisschen ein Déjà-vu. Wir haben gegen denselben Trainer 2:2 gegen Porto gespielt und dann 3:3 daheim. Ich hoffe, die Geschichte wiederholt sich nicht." Dieses Mal wäre es besonders ärgerlich, da in der Kältekammer in Charkiv beim Hinspiel mehr drin gewesen wäre für den Bundesligisten.

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Obwohl die Eintracht 80 Minuten in Überzahl agierte, kassierte sie in der zweiten Halbzeit noch den 2:2-Ausgleich. "Wir haben ein bisschen was liegen lassen. Da war mehr drin", bekannte Fischer daher hinterher auch: "Vor dem Spiel hätte ich das Ergebnis gerne genommen, aber wenn man gesehen hat, wie die mit zehn Mann spielen und das ist ein 2:2, dann ist das ein Stückweit enttäuschend."

Hübner will sich nicht an Porto erinnern

Das war vor fünf Jahren anders. Damals holten die Hessen in Porto in der Schlussphase einen 0:2-Rückstand auf. Vergeigt wurde das Weiterkommen im Rückspiel in Frankfurt. "Damals haben wir einen Vorsprung aus der Hand gegeben. Das wird dieses Mal nicht mehr passieren", ist sich Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner sicher: "Wenn wir jetzt zu Hause in Führung gehen, bringen wir es auch über die Zeit." Sein Motto daher: "Wir erinnern uns nicht an Porto." Wenn da nur nicht die Sache mit dem blauen Elefanten wäre.

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