Eintracht Frankfurt jubelt über den geglückten Klassenerhalt.

Nach einem deutlichen Sieg bei Hertha BSC ist der Klassenerhalt für die Frankfurter Eintracht perfekt. Mit einem geschlossenen Auftritt und tollen Toren haben sich die Hessen den Erfolg verdient. Die Stimmen zum Spiel.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hütter: "Streben einstelligen Tabellenplatz an"

Trainer Adi Hütter feiert mit seiner Mannschaft den Klassenerhalt.
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Eintracht Frankfurt hat sich mit 4:1 (0:1) endgültig den Klassenerhalt gesichert. Krzysztof Piatek (24.) brachte Hertha BSC zwar noch in Führung, doch nach der Roten Karte gegen Dedryck Boyata (45.+2) drehten die Hessen das Spiel. Bas Dost (51.), André Silva mit einem Doppelpack (62./86.) und Evan N'Dicka (69.) sorgten für den klaren Sieg.

André Silva: Das ist unser Spirit. Es ist auch in Überzahl nicht so einfach, ein Spiel zu drehen. Ich fühle mich gut und bin natürlich sehr glücklich über meine Treffer. Adi Hütter hat mir in der Halbzeit gesagt, dass ich arbeiten muss, und gezeigt, welche Laufwege ich gehen soll. Das hat gut funktioniert. Beim ersten Tor hat Daichi Kamada toll aufgelegt und ich musste den Ball nur noch einschieben. Beim zweiten Tor habe ich mich nach einem schönen Pass gut bewegt und den Torhüter überwunden.

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): Meine Mannschaft hat eine beeindruckende Leistung gezeigt. Das war ein absolut verdienter Sieg. Der Knackpunkt war sicherlich die Rote Karte. Wir haben in der Pause dann die richtigen Schlüsse gezogen und André Silva als zweite Spitze neben Bas Dost gebracht. Danach hat die Mannschaft durch das Zentrum kombiniert und unsere Vorgaben hervorragend umgesetzt. Das war Einbahnstraßenfußball und wir haben tolle Tore geschossen. Jetzt streben wir einen einstelligen Tabellenplatz an.

Bruno Labbadia (Trainer Hertha BSC): Es war unser Hauptziel, dass wir den Klassenerhalt schaffen. Dieses Ziel haben wir erreicht. Trotzdem geben wir uns mit der Niederlage nicht zufrieden. Wir haben in der ersten Halbzeit verdient geführt, aber nach dem Platzverweis haben wir es nicht mehr geschafft, die Räume eng zu machen. Im Zweikampfverhalten hat sich meine Mannschaft nicht geschickt angestellt. Die Eintracht hat das dann aber auch gut gemacht.

Vladimir Darida (Hertha BSC): Die Schlüsselszene war die Rote Karte. Es war eine unglückliche Situation, aber der Platzverweis war korrekt. Diese Situation hat das Spiel vollkommen verändert. Wir waren insgesamt nicht so gut in der Defensivarbeit und hatten zu große Lücken, was die Eintracht gut ausgenutzt hat. Das war leider nicht unser Tag.