Kamada jubelt

Daichi Kamada hat das Tor zur K.o.-Phase in der Europa League für Eintracht Frankfurt weit aufgestoßen. Dass ausgerechnet der oft glücklose Japaner zum Matchwinner avancierte, freute die Hessen besonders.

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nama
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Eintracht Frankfurt hat das Europa-League-Gruppenspiel beim FC Arsenal mit 2:1 (0:1) gewonnen. Pierre-Emerick Aubameyang brachte die Hausherren kurz vor dem Pausenpfiff in Führung (45. Minute +1) . Daichi Kamada drehte mit einem Doppelpack die Partie (55. / 64.). Die Stimmen zum Spiel.

Martin Hinteregger: Nach den ersten 50 Minuten ist etwas Verwunderung dabei, dass wir überhaupt noch im Spiel waren. Aber es war nicht das erste Mal in der Saison, dass wir in der ersten Halbzeit nicht so performt haben und nach der Pause dann aufgedreht haben. Frederik Rönnow war der einzige in Normalform in der ersten Halbzeit. Arsenal hat den Sack nicht zugemacht und uns am Leben gelassen. Das war der Fehler. Wir haben’s jetzt in der eigenen Hand und können es Zuhause lösen. Der Dämpfer in Lüttich hat uns in eine schlechte Richtung geschoben. Hoffen wir, dass das Spiel uns jetzt in die andere Richtung schiebt.

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Gelson Fernandes: Das ist unglaublich. Ich bin stolz auf die Jungs, was wir in der zweiten Halbzeit geleistet haben. Die beiden Wechsel zur Halbzeit waren sehr mutig vom Trainer. Wir haben taktisch umgestellt und das hat gut geklappt. Daichi Kamada hatte bisher viel Pech. Er hätte schon mehr Tore machen können, jetzt hat es geklappt.  

Axel Hellmann (Eintracht-Vorstand): Wir sind sehr zufrieden, auch wenn der Sieg am Ende ein wenig glücklich war. Schwamm drüber. Die Stimmung war wie in der Stadtbibliothek. Dass am Ende die Fans, die eigentlich gar nicht da sein durften, lauter waren als die Heim-Fans, hat es wohl auch noch nie gegeben.

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sge-ars
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Fredi Bobic (Sportvorstand, bei RTL): Es regnet zwar und es ist kalt, aber es ist ein schöner Abend. Das Spiel in der ersten Halbzeit war sehr bescheiden von uns. Wenn sie Eins-gegen-Eins über die Außen kamen, hatten wir Probleme. Wir hatten drei Niederlagen in den Knochen, das mussten sie erst mal rauslaufen und das haben sie in der zweiten Halbzeit überragend gemacht. Die Umstellung war sehr, sehr gut. Für Kamada freut es mich besonders. Der Junge hat so viel Qualität, das ist ein Wahnsinn. Jetzt haben wir es in der Hand.

Shkodran Mustafi (Arsenal London): Wir hatten das Spiel unter Kontrolle in der ersten Halbzeit. Wir haben fast gar nichts zugelassen und hätten uns in der einen oder anderen Situation belohnen müssen. Aber das ist Fußball. Die zwei Gegentore waren keine, wo die Eintracht uns ausgespielt hat. Gefühlt haben sie zwei Torschüsse gehabt und zwei Tore gemacht. Im Großen und Ganzen haben wir guten Fußball gespielt, müssen in den entscheidenden Momenten aber noch konzentrierter sein.

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