Die Eintracht-Spieler jubeln nach dem Sieg gegen Bremen.

Eintracht Frankfurt steht zum dritten Mal in vier Jahren im Halbfinale des DFB-Pokals. Verdient, so die einhellige Meinung in Hessen. Jetzt schielen einige schon auf das Endspiel in Berlin.

Eintracht Frankfurt hat im Viertelfinale des DFB-Pokals Werder Bremen ausgeschaltet. André Silva (45.+6) und Daichi Kamada (60.) schossen die Hessen zum letztlich ungefährdeten 2:0-Sieg. Die Stimmen zum Spiel.

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): Wir sind gut reingekommen ins Spiel und die Schlüsselszene war natürlich der Elfmeter vor der Pause. Das war sicherlich eine glückliche Entscheidung für uns. Aber in Summe, über 90 Minuten, haben wir verdient gewonnen – auch wenn Werder Bremen ein unangenehmer Gegner war. Filip Kostic ist sicherlich nicht der Spieler, der jemanden verletzen möchte. Auf diesem Wege also auch nochmal: Alles Gute für Ömer Toprak.

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Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): Das war eine unglückliche Niederlage mit vielen Tiefschlägen für uns. Ömer Toprak ist mit Verdacht auf Wadenbeinbruch ins Krankenhaus gekommen. Übers gesamte Spiel gesehen hatten wir die klareren Torchancen, aber dann bekommen wir das 0:1 im denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Vor dem 0:2 haben wir schlecht verteidigt. Das war ein Fehler von uns. Aber nach vorne haben wir besser agiert als in den vergangenen Wochen.

Kevin Trapp: Wir sind heute natürlich alle sehr zufrieden. Das war ein Arbeitssieg, aber im Grunde waren wir über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Flutlichtspiele zuhause sind einfach immer was Besonderes. Wir haben das große Ziel, wieder nach Berlin zu fahren. Wenn die Jungs erzählen, wie es war vor zwei Jahren, dann freut man sich darauf und bekommt Gänsehaut. Meine ganze Familie hat schon gesagt: Wenn ihr Saarbücken bekommt im DFB-Pokal, weißt du ja, wie viele Karten du bestellen musst. Da kann ich als Saarländer das Stadion alleine voll machen.

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Stefan Ilsanker: (Zu seinem Cut am Auge) Das ist nur ein Kratzer. Bei so viel Adrenalin im Blut und so viel Emotionen im Stadion, spürt man so etwas erst am nächsten Tag. Das sind die geilsten Heim-Fans der Liga. Das gibt noch mal ein paar extra Prozent – gerade bei den K.o.-Spielen. Das hat man heute wieder gesehen.

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Kevin Vogt (Werder Bremen): Die erste Halbzeit ist ziemlich bitter. Wir hatten zwei gute Chancen – und dann kam besagte Szene. Wenn man klar nach dem Regelwerk geht, kann man sagen: Ja, das ist ein Elfmeter. Aber das leidige Thema ist: Keiner von uns sieht es, keiner von der Eintracht sieht das. Ich bin einfach kein Freund von dieser Regel, dass zwei Minuten später in irgendeinem Kölner Keller etwas entschieden wird.