Jubel Eintracht gegen Wolfsburg

Nach Eintracht Frankfurts Sieg gegen den Tabellendritten aus Wolfsburg herrscht Euphorie bei den Hessen. Das Ziel ist klar: die erstmalige Qualifikation für die Champions League.

Videobeitrag

Video

zum Video Die Eintracht-Pressekonferenz nach dem Wolfsburg-Spiel

Eintracht PK Wolfsburg
Ende des Videobeitrags

Eintracht Frankfurt marschiert weiter stramm in Richtung Königsklasse: In einer intensiven Partie schlugen die Hessen den VfL Wolfsburg mit 4:3 und rücken bis auf einen Punkt an den dritten Platz ran.

Adi Hütter: Es hätte heute auch unentschieden ausgehen können. Das war ein absolutes Topspiel. Schade nur, dass keine Zuschauer da waren. Die Mannschaft glaubt bis zum Ende an sich, es war ein hochintensives Spiel, das den Jungs alles abverlangt hat. Die Zweikampfführung und die Laufbereitschaft haben gestimmt. Daichi Kamada war der "man of the match“ hinter der Doppelspitze. Das war eine gute Entscheidung – manchmal greift man als Trainer auch mal in die richtige Tasche. Wir stehen aber mit noch gar keinem Bein in der Champions League und sollten nicht den Tag vor dem Abend loben. Wichtig war, dass wir gegen ein absolutes Topteam wieder gewonnen und sogar vier Tore geschossen haben. Wenn wir so weiter spielen, sind wir schwer aufzuhalten.

Sebastian Rode: Am Ende braucht man auch das Quäntchen Glück, aber das war heute nicht siegbringend. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, haben defensiv gut verteidigt, die Räume gut genutzt und haben gute Chancen kreiert und verdient gewonnen. Wir haben viel Selbstvertrauen. Wenn man solche Spiele gewinnt, hat man den Anspruch, da oben zu bleiben. Auch wenn wir noch schwere Spiele haben, aber da haben wir keine Angst davor.

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Erik Durm: "Ziel ist jetzt die Champions League"

Erik Durm gegen Hoffenheim
Ende des Audiobeitrags

Erik Durm: Ich freue mich, heute einen Teil zum Erfolg beigetragen zu haben, auch endlich mit einem Tor. Doch auch wenn ich kein Tor gemacht hätte, hätte ich mich gefreut. Es war ein unglaubliches Auf und Ab, ein mega anstrengendes Spiel, sehr physisch und intensiv. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich ein Spiel in dieser Intensität erlebt habe. Es war wirklich ein sehr, sehr gutes Bundesligaspiel und hat den Zuschauern Spaß gemacht. Wir wollen nun den Schwung mitnehmen. Jetzt ist das Ziel die Champions League. Jetzt sind wir da oben und wollen da oben bleiben.

André Silva: Beide Teams haben sehr intensiv gespielt, vor allem in der ersten Halbzeit. Aber wir hatten die Power bis zum Ende, konnten mehr Tore erzielen und haben verdient gewonnen. Wir haben die Fans vor dem Stadion gehört. Es hat sich gut angefühlt, die Energie der Anhänger zu spüren.

Oliver Glasner (Trainer VfL Wolfsburg): Für alle Fans war es ein Highlight-Spiel, für Trainer nicht unbedingt. 70 Meter nach vorne haben wir sehr gut gespielt, aber in der Defensive waren wir zu fehleranfällig. Der Gegner hat das eiskalt und effizient ausgenutzt. Deswegen fahren wir jetzt mit leeren Händen nach Hause. Wenn du drei Tore in Frankfurt schießt, solltest du eigentlich als Sieger vom Platz gehen.