Eintracht Köln Enttäuschung

Eintracht Frankfurt verliert nach einer desolaten zweiten Halbzeit und trotz 2:0-Führung gegen den 1. FC Köln - und schaut so langsam aber sicher gen Tabellenkeller. Die Stimmen zum Spiel.

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Eintracht Frankfurt hat auch das sechste Bundesligaspiel in Folge nicht gewinnen können. Gegen den 1. FC Köln brachten Martin Hinteregger (6.) und Goncalo Paciencia (30.) die Hessen sogar mit 2:0 in Front, der FC drehte die Partie jedoch durch Tore von Jonas Hector (44.), Sebastiaan Bornauw (72.), Dominick Drexler (81.) und Ismail Jakobs (90.+4) zum 2.4-Endstand.

Adi Hütter: "Ich möchte mich nach dem Spiel vor die Mannschaft stellen und eine Lanze brechen für das, was sie in den letzten Wochen alles leistet. Man sieht, dass viele Spieler immer wieder falsche Entscheidungen treffen, weil eine unglaubliche Müdigkeit da ist - sowohl mental als auch körperlich. Köln hat verdient gewonnen. In Summe gesehen, war das heute aber natürlich enttäuschend. Wir wollten den Fans einen versöhnlichen Abschied bieten wollten, das ist uns nicht gelungen."

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Kohr: "Da müssen wir alle zusammen durch"

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Felix Wiedwald: "Wir führen 2:0 und verlieren das Spiel am Ende mit 2:4. Auch wenn wir eine enorme Belastung haben, müssen wir solche Spiele nach Hause bringen. Bis zum 1:2 haben wir nicht viel zugelassen. Beim 1:2 mache ich schon den Schritt rüber. Normalerweise fange ich den Schuss locker ab. Almamy Touré berührt ihn noch leicht, so konnte ich nicht mehr rechtzeitig reagieren. Mit so einem Ding vor der Pause ist das auch eine mentale Frage. Wir alle können die Tabelle jetzt lesen. Noch haben wir einen gewissen Abstand zur Zone unten. Im letzten Spiel müssen wir alles raushauen und uns in der Winterpause sammeln."

Makoto Hasebe: "In der zweiten Halbzeit waren wir wieder zu passiv. Uns fehlen Kraft und Leidenschaft. Es hat vieles gefehlt. Wenn wir weiter so Leistungen zeigen, wird das Abstiegskampf. Wir haben vor der Winterpause noch ein Spiel, da müssen wir alles zeigen. Wir müssen Mentalität und Charakter auf dem Platz zeigen. Ich verstehe die Pfiffe der Fans. Sechs, sieben Spiele kein Sieg. Wir müssen weiter hart arbeiten."

Szene Eintracht Köln

Dominik Kohr: "Wir haben gut angefangen, auch mit den zwei Toren. Aber dann haben sie mit dem Tor von Hector zum 1:2 wieder Aufschwung bekommen. So hat Köln noch einmal dran geglaubt und bis zum Schluss gekämpft. Wir haben versucht, dagegenzuhalten, aber über weite Strecken war es verdient für Köln. Wir wollten den FC auf Abstand halten und wieder nach oben schauen. Es ist jetzt eine schwierige Situation, aber wir werden als Team da rauskommen. Wir müssen da alle zusammen durch, auch die Fans müssen zu uns stehen."

Dominick Drexler: "Ich fande, dass wir für ein Auswärtsspiel gut im Spiel waren. Die Standardtore waren eigentlich Gift für uns. Ich hatte das Gefühl, dass wir unsere Chancen kriegen. Das Tor von Jonas Hector vor der Pause war natürlich der Dosenöffner. Ich finde, dass wir auch schon in der ersten Halbzeit ordentlich gespielt haben. Am Ende wurden wir dann belohnt. Diese drei Punkte tun natürlich sehr gut."