Oliver Glasner

Nach der verdienten Niederlage in Bochum hadern Spieler und Trainer der Eintracht mit der eigenen Leistung. Die Stimmen zum Spiel.

Videobeitrag

Video

zum Video Die Pressekonferenz nach dem Spiel in Bochum

Glasner
Ende des Videobeitrags

Eintracht Frankfurt hat das Auswärtsspiel beim VfL Bochum am Sonntagabend mit 0:2 verloren. Das 1:0 erzielte ausgerechnet der ehemalige Frankfurter Danny Blum (3.), Goncalo Paciencia vergab einen Handelfmeter zum möglichen Ausgleich (12.). Sebastian Polter erzielte in der 92. Minute den Endstand.

Oliver Glasner: "Wir waren am Anfang offenbar nicht bereit fürs Spiel. Wir sind dann 0:1 in Rückstand geraten aus einer ganz billigen Situation. Dann hatten wir die Elfmeter-Situation, das hat nicht geklappt, dann mussten wir zweimal verletzungsbedingt wechseln und konnten nicht mehr so umstellen, wie es das vielleicht gebraucht hätte. Die Jungs haben alles probiert, aber es hat heute nicht gereicht. Wir haben 40 Prozent gewonnene Zweikämpfe und das ist dann eben zu wenig in der Bundesliga. Heute ist vieles zusammengekommen. Das Piräus-Spiel wäre jetzt eine schöne Ausrede für uns, aber wir waren fit genug heute. Für die Aggressivität waren wir nicht bereit. Wie fahren verdient als Verlierer nach Hause."

Sebastian Rode: "Wir haben sehr schnell das 0:1 kassiert gegen eine Mannschaft, die auch auf Konter lauert. Das hat denen in die Karten gespielt und wir haben den Kampf nicht so angenommen, wie wir das machen wollten. Man kriegt es nicht immer auf den Patz gebracht. Das ist unser Problem im Moment. Das müssen wir abstellen, vor allem in der Bundesliga. Ich hoffe, dass jetzt alle verstanden haben, was in der Bundesliga abgeht und wie man da Fußball spielen muss."

Danny Blum: "Dass ich direkt in der dritten Minute blank vor der Kiste stehe, war natürlich ein Traum. Aus Respekt vor der Eintracht habe ich nicht gejubelt, ich hatte zwei wunderschöne und lehrreiche Jahre dort. Die drei Punkte waren unglaublich wichtig, wir wussten, dass wir an der Eintracht vorbeirutschen können. Sie haben am Donnerstag noch gegen Olympiakos gespielt und Körner gelassen, das hat uns in die Karten gespielt."

Sebastian Polter: "Jedes Tor in der Bundesliga hat einen großen Stellenwert. Das ist das geilste, was es gibt, jedes kleine Kind träumt davon, in der Bundesliga Tore zu schießen und als Mannschaft Spiele zu gewinnen. Diese Emotionen, die von außen kommen, die Fans, die einen nach vorne peitschen – das ist, warum wir Spieler die Fans wieder im Stadion haben wollen, sobald es geht."