Die erste Heimpleite der Bundesliga-Saison war hoch verdient. Darüber waren sich alle bei der Eintracht einig. Aufmunternde Worte gab es für Towart Felix Wiedwald.

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zum Video Die Pressekonferenz nach dem Spiel Eintracht - Wolfsburg

Die Trainer bei der Pressekonferenz
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Eintracht Frankfurt hat sein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag mit 0:2 verloren. Wout Weghorst brachte die Niedersachen in der 19. Minute in Führung. Joao Victor nutzte einen Patzer von Eintracht-Keeper Felix Wiedwald zur Vorentscheidung (65.). Die Hessen taten sich gegen tiefstehende Gäste schwer, obwohl der VfL nach der gelb-roten Karte von Marcel Tisserand lange in Unterzahl agierte.

Adi Hütter: Das Heimspiel gegen Wolfsburg mit 0:2 zu verlieren ist sehr ärgerlich. Auf der anderen Seite hat mir auch die Leistung nicht gepasst, die hat zum Ergebnis gepasst. Wir haben zu viele Sachen vermissen lassen: die Aggressivität im Zweikampf und manchmal auch die Intelligenz im Spiel nach vorne. Zuhause war das auf alle Fälle die schwächste Saisonleistung.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hütter: "Leistung passt zum Ergebnis"

Adi Hütter
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Makoto Hasebe: Zehn gegen elf ist manchmal sehr, sehr schwer. Der Gegner hat in der zweiten Halbzeit sehr tief gestanden und kompakt. Bei uns hat die Spielidee gefehlt. Das ist eine bittere Niederlage. Aber wir müssen positiv bleiben. In London ist das nächste, wichtige Spiel.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hasebe zum Wolfsburg-Spiel

Eintracht-Profi Makoto Hasebe im Spiel gegen Wolfsburg
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Djibril Sow: Wir haben nicht gut gespielt. Uns hat das Feuer gefehlt. Ich weiß nicht, woran es lag. Wir wollten unbedingt wieder einen Sieg holen, sind aber sehr schwer ins Spiel reingekommen. Ein, zwei Tore hätten wir machen können, wären wir effizienter gewesen. Wir müssen wieder zu unserem Spiel finden.

Erik Durm: Das zweite Tor hat uns den Zahn gezogen, aber kein Vorwurf an Felix Wiedwald. Wir wollten unbedingt wieder zeigen, was wir für eine Heimmacht sind. Nach dem 0:2 haben wir uns schwergetan. Das war teilweise zu überhastet. 

Bas Dost: Es ist eine Enttäuschung. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen. Wir haben auch nicht viele Möglichkeiten zugelassen, aber gleich die erste Chance von denen war ein Tor. Es gibt einfach Tage, da läuft es nicht. Das war heute so ein Tag. Für Felix Wiedwald tut es mir leid. Aber das kann passieren. Ich habe es vorne auch nicht besser gemacht, also mache ich ihm keinen Vorwurf.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Dost: "Heute war so ein Tag"

Bas Dost
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Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg): Was wir speziell in der zweiten Halbzeit abgeliefert haben und, vor allen Dingen, hinten abgeräumt haben, da kann ich nur "Chapeau" sagen. Wir hatten natürlich Glück beim 2:0, dass uns der Torhüter den so in die Füße spielt. Aber insgesamt wir sind sehr zufrieden.

Oliver Glasner (Trainer Wolfsburg): Vor allem unsere defensive Organisation war sehr gut. Wir hatten auch immer wieder gute Konter. Nach dem Platzverweis mussten wir umstellen, aber wir trainieren immer wieder, in Unterzahl zu spielen. Frankfurt war die heimstärkste Mannschaft, hat sehr viel Präsenz im Strafraum, da war es sehr schön zu sehen, wie wir dagegengehalten haben.

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EINTRACHT FRANKFURT - VFL WOLFSBURG 0:2 (0:1)

Frankfurt: Wiedwald - Durm, Hasebe, Hinteregger, N'Dicka (61. Da Costa), Kostic - Rode (46. Kamada), Sow - Gacinovic (68. Silva) - Paciencia, Dost

Wolfsburg: Casteels - Brooks, Bruma, Tisserand - Guilavogui - William, Mehmedi (46. Knoche), Arnold (87.Xaver), Roussillon - Joao Victor (77. Steffen), Weghorst   

Tore: 0:1 Weghorst (19.), 0:2 Joao Victor (65.)   

Gelbe Karten: Hinteregger, Sow, Kostic / Guilavogui, Arnold, Steffen
Gelb Rot: Tisserand (45./Wdh.Foulspiel)   

Schiedsrichter: Siebert (Berlin)
Zuschauer: 50.700

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