Ante Rebic (links), André Silva (rechts)

Nach einem langen Abend ist der Transfer von Stürmer André Silva zur Eintracht fix. Im Gegenzug verlässt Pokalheld Ante Rebic den Verein Richtung Mailand.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Silva hat in Mailand nie Fuß gefasst

André Silva im Trikot von AC Mailand
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Der spektakuläre Stürmertausch zwischen Eintracht Frankfurt und dem AC Mailand ist perfekt. Die Eintracht bestätigte am Montagabend um 20.30 Uhr und damit zweieinhalb Stunden nach Schließung des Transferfensters die Verpflichtung des portugiesischen Angreifers André Silva und den Abgang des Kroaten Ante Rebic.

"Tinte trocken, alle Papiere da"

Demnach wird Silva für zwei Jahre ausgeliehen, weitere Vertragsdetails gab die Eintracht nicht bekannt. Auch Rebic wird zunächst für zwei Jahre an Milan verliehen. Silva bekommt bei den Frankfurtern die Rückennummer 33.

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Der Transfer war zwischenzeitlich ins Stocken geraten. Italienische Medien berichteten am Nachmittag von Problemen bei Silvas Medizincheck. Die Eintrach twitterte bei der Verkündung am späten Abend "Tinte trocken, alle Papiere da".

Eintracht war schon länger an Silva dran

"Mit André Silva machen wir in einen weiteren Schritt in Sachen Transfers. Vor einigen Jahren wäre dies nicht darstellbar gewesen", sagte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic. "Er passt bestens in das Konzept unseres Trainers."

Trainer Adi Hütter war bereits am Sonntagabend voll des Lobes über den Neuzugang: "Wir bekommen einen tollen Spieler, mit dem wir uns schon länger befasst haben", sagte er bei Sky. "Er ist ein talentierter Spieler mit einer gewissen Erfahrung."

Rebic sucht neue Herausforderung

Zugleich verabschiedete die Eintracht Ante Rebic, der 2018 mit zwei Toren im Finale maßgeblich zum Gewinn des DFB-Pokals beigetragen hatte. "Er hat großen Anteil an der positiven Entwicklung der Eintracht in den letzten Jahren. Er hat großartige Fähigkeiten, von denen wir oftmals profitiert haben. Nun wünscht er sich eine neue Herausforderung und wir wünschen ihm auf seinem Weg alles Gute", sagte Bobic in Richtung des Kroaten.