Eintracht-Angreifer Paciencia

Geburtstagskind Goncalo Paciencia war nach seinem Doppelpack gegen Flora Tallinn der glückliche Held. Während der Torjäger über seine Jobbeschreibung jubelte, gab es beim Rest der Eintracht-Akteure auch kritischere Stimmen.

Eintracht Frankfurt steht nach einem 2:1-Sieg über Flora Tallinn (Hinspiel ebenfalls 2:1) in der 3. Qualifikationsrunde der Europa League. Für die Hessen war Goncalo Paciencia mit zwei Toren der Matchwinner (37./54.). Vlasiy Sinyavskiy (40.) traf für Tallinn. In der nächsten Runde treffen die Frankfurter auf Vaduz.

Goncalo Paciencia: Immer wenn ich an meinem Geburtstag spiele, treffe ich. Das ist wieder einer mehr. Das ist meine Arbeit: zu rennen und zu treffen. Das habe ich heute gemacht. Deshalb bin ich glücklich. Wir hatten einen guten Gegner, auch wenn wir Favorit waren. Sie haben gekämpft und alles gegeben. Klar, es war nicht perfekt. Wir sind in der Pre-Season, wir müssen noch arbeiten. Aber das Wichtigste ist, dass wir in der nächsten Runde stehen.

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Eintracht-Stürmer Paciencia
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Danny da Costa: Mit dem Einlaufen war eigentlich alles wieder da. Die Fans sind der Wahnsinn. Ich habe Domme (Dominik Kohr, Anm. d. Red.) vor dem Spiel gesagt, er darf sich auf etwas freuen. Ich glaube, er wurde definitiv nicht enttäuscht. Ich glaube nicht, dass es in irgendeinem Stadion in der Phase schon so dermaßen laut wird. Für Flora Tallinn war das auch eine Riesenerfahrung. Das habe ich noch nie erlebt, dass man sich so toll verhalten kann. Dass die auch nochmal ne Runde gedreht haben im Stadion und sich auch nochmal bedankt haben. Das zeigt einfach, wie besonders das ist, was wir hier in Frankfurt vorfinden.

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Danny da Costa beim Interview
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Almamy Touré: Wir haben insgesamt ein ordentliches Heimspiel hingelegt. Wir wollten uns mit einem Sieg für die nächste Runde qualifizieren. Das ist uns gelungen. Wir müssen noch unseren Rhythmus komplett aufnehmen. Den werden wir uns in den weiteren Trainingseinheiten peu à peu holen. Mit dem Rhythmus kommt auch das Selbstvertrauen.

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Almamy Touré beim Interview
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Adi Hütter: Wir freuen uns, dass wir weitergekommen sind. Dass nicht alles immer leicht von der Hand  gegangen ist, hat man gesehen. Die Platzverhältnisse waren auch nicht einfach. Trotz allem haben wir weniger zugelassen und mehr Torchancen herausgearbeitet als vergangene Woche. Aber wir können noch nicht dort sein, wo ich möchte, weil wir in Windischgarsten dementsprechend trainieren. Natürlich kenne ich Vaduz, weil die in den ersten beiden Jahren noch in der ersten Schweizer Liga gespielt haben, als ich in der Schweiz gearbeitet habe. Ich glaube, wir haben viermal dort gespielt und kein einziges Mal gewonnen.

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Adi Hütter auf der Pressekonferenz
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Makoto Hasebe (bei RTL Nitro): Wir sind noch nicht 100 Prozent fitt und müsen uns noch steigern. Die Atmosphäre war unglaublich. Da kann man sich echt nur bei den Fans bedanken. Hinteregger hat eine gute Qualität und kann dem Team sofort helfen. Über Vaduz weiß ich gar nichts. Aber wichtig ist, dass wir uns noch steigern.

Fredi Bobic (bei RTL Nitro): Wir müssen noch einige Sachen besser machen. Über Vaduz weiß ich absolut gar nichts. Aber wir respektieren sie sehr. Sie haben einen guten Gegner aus Ungarn geschlagen. Wir werden das ernst nehmen. Der Elfmeter ist für mich kein Handspiel, auch wenn wir davon jetzt profitiert haben.