Adi Hütter und das Team von Eintracht Frankfurt nach der Pleite gegen Bern
Nach der Pleite gegen Bern fand Eintracht-Coach Adi Hütter deutliche Worte. Bild © Jan Hübner

Eintracht Frankfurt kommt gegen Bern komplett unter die Räder. Trainer Adi Hütter hat am Spiel seines Teams danach eine Menge zu bemängeln, hofft aber auf den Lerneffekt.

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Adi Hütter Eintracht Frankfurt Bern still

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Adi Hütter wollte nicht drumherum reden. Dieses Wiedersehen mit seinem alten Club hatte er sich komplett anders vorgestellt. 1:5 ging Eintracht Frankfurt gegen Young Boys Bern beim Test am Mittwochabend baden. Der erste richtige Härtest in der Vorbereitung wurde zur Vorführung. "Keiner verliert gerne 1:5. Das ist eine unangenehme Niederlage", gestand der Eintracht-Coach hinterher daher auch - schob aber eine kleine Hoffnung dazu: "Vielleicht war das zum richtigen Zeitpunkt ein Schuss vor den Bug."

Ob ein derartiger Schuss vor den Bug nötig gewesen wäre, sei dahingestellt. Bei den Hessen ist spätestens jetzt aber jedem klar, dass in den zwei Wochen bis zum ersten Spiel in der Europa-League-Qualifikation noch einiges an Arbeit wartet. Hütters Mängelliste nach der Pleite war jedenfalls lang: "Wir hatten sehr viele einfache Ballverluste. Kein einziger Spieler ist an seine Leistungsgrenze gekommen. Wir sind noch weit weg von dem, was ich mir vorstelle." Kurzum: "Bern war in allen Belangen besser."

Hütter: "Mir hat es überhaupt nicht gefallen"

Eine Zustandsanalyse der Adlerträger, die nicht wirklich Hoffnung macht. Klar, Hütter ließ ordentlich rotieren, probierte 20 Feldspieler aus. Dazu kam der Umstand, dass der Gegner aus Bern in der Vorbereitung schon deutlich weiter ist. Auch klar ist aber, dass es mit einer derartigen Einstellung und Laufleistung auf dem Platz in der Europa-League-Qualifikation eng werden dürfte.

"Mir hat es überhaupt nicht gefallen. Wir müssen jetzt die richtigen Schlüsse daraus ziehen", forderte Hütter, der aber auch betonte: "Wir werden ab dem 25. Juli gemessen." Da steht das frühe erste Pflichtspiel der Saison an. "Wir werden dann da sein, wenn wir da sein müssen", betonte auch Marco Russ nach der Pleite gegen Bern.

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Marco Russ Eintracht Frankfurt still

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Am Freitag gegen Luzern

Die eigene Leistung sahen die Eintracht-Profis aber genau wie ihr Trainer. "So darf man sich nicht präsentieren", betonte Neuzugang Dominik Kohr. Marco Russ erkannte, "dass wir noch nicht in der Verfassung sind". Am Freitag besteht für die Hessen bereits die Möglichkeit, es besser als gegen Bern zu machen. Dann wartet mit dem FC Luzern der nächste Gegner aus der Schweiz. "Da müssen wir uns anders präsentieren", sagte Kohr.

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Dominik Kohr Eintracht Frankfurt still

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