André Silva jubelt

Durch seinen Doppelpack gegen Union Berlin hat André Silva sein Tore-Konto auf 21 aufgestockt. Noch ein paar Buden mehr und der Portugiese ist der erfolgreichste Eintracht-Knipser aller Zeiten.

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Eintracht-Trainer Adi Hütter
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Wenn es in der Fußball-Bundesliga derzeit um Torrekorde geht, dann sprechen eigentlich alle von Gerd Müller. Der hat mal 40 Tore in einer Saison geschossen und einen vermeintlichen Rekord für die Ewigkeit aufgestellt. Nun aber schickt sich Bayerns Robert Lewandowski an, den Uralt-Rekord zu brechen. Noch fünf Tore fehlen dem Angreifer, um mit Müller gleichzuziehen. Mit sechs Treffern ist er alleiniger Rekordtorschütze.

Hinter Hölzenbein, vor Meier

Dieses Gefühl, wenn auch eine Nummer kleiner, kennt seit Samstag auch Eintracht-Stürmer André Silva. Denn auch dem Portugiesen fehlen seit seinem Doppelpack beim 5:2-Sieg gegen Union Berlin nur noch fünf, beziehungsweise sechs Tore, um einen Rekord zu knacken: den von Eintracht Frankfurt.

Für die Hessen schoss Bernd Hölzenbein in der Saison 1976/77 immerhin stattliche 26 Tore. So viele wie kein anderer Eintracht-Spieler vor oder nach ihm. Silva hat sein Tore-Konto am Samstag immerhin auf 21 Treffer hochgeschraubt. In der Eintracht-Rangliste liegt er damit auf Rang zwei und ließ mit Torschützenkönig Alexander Meier (19 Toren in der Saison 2014/15) zuletzt eine echte Vereinslegende hinter sich.

Hütter drückt die Daumen

Geht es nach Trainer Adi Hütter schnappt sich Silva als nächstes auch den Rekord von "Holz". "Das wäre natürlich schön, denn ich weiß: Wenn er Tore macht, dann werden wir auch punkten“, so der Trainer. Er könne Silva "nur ein Riesen-Komplimente machen" dafür, wie er sich im Eintracht-Dress präsentiere.

Acht Spiele hat Silva noch Zeit, um den Hölzenbein-Rekord zu knacken. Und wenn Hütter Recht behält und die Hessen dank der Silva-Tore weiter punkten, dann könnten sie gleich doppelt Geschichte schreiben in dieser Saison: Für die Champions League hat sich die Eintracht nämlich noch nie qualifiziert.