Eintracht Frankfurt reist zur TSG Hoffenheim und ist - mal wieder - Favorit. Für Trainer Adi Hütter sind das die ganz entscheidenden Partien, bis irgendwann dann "die Brocken" kommen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hält der Höhenflug von Eintracht Frankfurt auch bei 1899 Hoffenheim an?

Die Spieler von Eintracht Frankfurt beim Jubel
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Es gibt eine Tabelle, die sehr viel über Eintracht Frankfurt aussagt, leider aber nicht wirklich etwas bringt. Zumindest Trophäen oder ähnliches. Es ist die Jahrestabelle 2021 in der Bundesliga. Die führt, ja, tatsächlich, das Team von Trainer Adi Hütter an. Nicht Bayern, nicht Leipzig, schon gar nicht Dortmund. Und warum führen die Hessen diese Tabelle an? Klar, weil sie gerade wirklich guten Fußball spielen. Aber auch, weil sie aktuell nichts, aber auch wirklich gar nichts liegen lassen. Und das soll auch am Sonntag (15.30 Uhr) bei der TSG Hoffenheim so weitergehen.

Für Hütter ist das, also das kontinuierliche Punkten, nicht die Tabelle, der Grundstein, die Basis für das Träumen von Europapokal-Plätzen am Ende der Saison. Dann, wenn quasi auch die wirkliche Tabelle Gültigkeit besitzt. "Das sind genau die Punkte, die man braucht, um vorne dabei zu sein", bekräftige Hütter daher auch am Freitag.

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Viel stabiler als noch im Herbst

Partien, in denen die Hessen der Favorit sind - und das sind momentan eine Menge. "Man muss die Punkte gegen die sammeln, bei denen man denkt, dass man die Spiele schon gewonnen hat. Und genau diese Spiele gewinnen wir gerade - und das auch verdient", führte Hütter weiter aus. Man ist geneigt, ihm da nicht zu widersprechen.

Im Herbst jedoch, und deswegen steht die Eintracht auch nur in der Jahrestabelle 2021 ganz oben, taten die Hessen genau das nicht. Bielefeld, Bremen, Köln: Es gibt eine lange Reihe von Partien, in denen die Frankfurter sehr unnötig Punkte liegen ließen - im Gegensatz zur Konkurrenz, die eben um einen herum ist, wenn es um die Champions-League-Plätze geht.

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zum Video Pressekonferenz: Eintracht Frankfurt vor dem Spiel bei 1899 Hoffenheim

Adi Hütter auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Freiburg.
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"Wir gehören zu den Spitzenmannschaften"

Das ist nun nicht mehr so. Selbst unangenehme Spiele wie am vergangenen Wochenende gegen eine Hertha mit neuem Trainer, drehen die Frankfurter momentan. "So wie wir spielen, gehören wir aktuell zu den Spitzenmannschaften", betonte Hütter daher auch. Auch da will man ihm nicht widersprechen.

Auch gegen Hoffenheim sind die Frankfurter, bei denen Luka Jovic wohl erst einmal wieder auf Bank Platz nehmen muss und Erik Durm zurück in den Kader kehren könnte, einmal mehr der Favorit. Obwohl die TSG, die ihre schwere Phase zu überstanden haben scheint, aktuell nicht zu unterschätzen ist.

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Hütter schaut schon auf "die Brocken"

"Hoffenheim ist sehr unangenehm. Wir brauchen einen guten Tag. Es wird sicherlich wieder ein heißer Tanz", weiß auch Hütter. Dennoch soll auch die TSG die neue Frankfurter Stärke kennenlernen. "Wir wollen unsere aktuelle Form mitnehmen", betonte Eintracht-Coach - und das darf man im Kraichgau dann durchaus als Warnung verstehen.

Der Trainer der Frankfurter blickt aber auch schon ein wenig hinaus zu den Partien, in denen die Eintracht nicht unbedingt der Favorit sein wird. "Im April", so der Österreicher schon jetzt, "spielen wir gegen alle Brocken. Da wird sich zeigen, wer stabil und wer weniger stabil ist."

So könnte die Eintracht spielen:

Eintracht Frankfurt mögliche Aufstellung Hoffenheim