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Erik Sorga im Nationaltrikot. Bild © Imago Images

Erik Sorga vom FC Flora Tallinn hat in dieser Saison in 20 Spielen schon 20 Tore geschossen - und strotzt nur so vor Selbstvertrauen. Eintracht Frankfurt ist vor dem Quali-Spiel in Estland gewarnt.

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Spieler des FC Flora Tallinn

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Das ist Eintracht-Gegner Flora Tallinn

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Matvei Igonen, Märten Kuusk, Vladislav Kreida, Henrik Pürg oder Henri Järvelaid? Sagt ihnen alles nichts? Nie gehört? Macht nichts. Denn das dürfte den meisten Fußball-Fans der Eintracht so gehen. Die Herren sind Spieler von Flora Tallinn, dem ersten Gegner der Hessen in der Europa-League-Qualifikation (Donnerstag, 19 Uhr). Viele dieser Namen dürften auch schnell wieder vergessen sein. Einer könnte den Frankfurtern aber im Gedächtnis bleiben. Zumindest sollte in jedem Fall die Eintracht-Defensive seinen Namen vor dem Spiel kennen: Erik Sorga.

Von diesem Herren haben Sie ebenfalls noch nie etwas gehört? Auch das ist verständlich. Aus mehreren Gründen. Der Senkrechtstarter war selbst im estnischen Fußball noch zu Jahresbeginn ein unbeschriebenes Blatt und bei seinem Verein FC Flora Tallinn nur Einwechselspieler. 20 Tore in 20 Spielen, ein Debüt in der Nationalelf und ein halbes Jahr später kennt die Nummer 50 des Eintracht-Gegners zumindest in Estland aber jeder Fußball-Fan.

Sorga: "Mein Selbstvertrauen ist grenzenlos"

"Alles ist sehr schnell passiert", sagt Sorga selbst über seine Leistungsexplosion im vergangenen Halbjahr: "Ich habe sogar mich selbst überrascht. Mein Selbstvertrauen ist grenzenlos." Der Stürmer paart dieses Selbstvertrauen mit einer feinen Technik und seiner Schnelligkeit. Eine Kombination, auf die die Abwehr der Frankfurter vorbereitet ist. "Tallinn hat mit Sorga einen tollen jungen Spieler, auf den wir aufpassen müssen", weiß Trainer Adi Hütter zu berichten.

Gegen die Serben von Radnicki Nis konnte Sorga in der Quali-Runde zuvor jedoch nicht glänzen. In beiden Partien wurde der 20-Jährige in der Schlussphase ausgewechselt - ohne ein eigenes Tor. Treffsicher ist er bislang nur in der Liga. Gegen die Eintracht soll sich das weder im Hin- noch im Rückspiel ändern.