Axel Hellmann

Rund um seine Vertragsverlängerung hat Eintracht-Vorstand Axel Hellmann Einblicke in seine Pläne mit dem Verein gegeben. Auch in Sachen Stadionausbau hatte er Neuigkeiten zu verkünden.

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Stadion, TopTen und Co.: Das sind Hellmanns Ziele mit Eintracht Frankfurt

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Eintracht Frankfurts Vorstandssprecher Axel Hellmann hat im Zuge seiner Vertragsverlängerung bis 2027 ambitionierte Ziele formuliert. "Wir wollen die Eintracht unter den Top Ten etablieren", kündigte der 50-Jährige auf der Pressekonferenz am Montag an.

Das europäische Geschäft, in dem die Frankfurter in den vergangenen Jahren so erfolgreich unterwegs waren, solle dabei greifbar oder zumindest in Sichtweite sein - "nicht mit dem Fernrohr, sondern zumindest mit der Brille". Hellmann erinnerte daran, dass das für die Eintracht alles andere als selbstverständlich ist. "Viele der jungen Fans vergessen, wieviel es wert ist, nicht in Abstiegsnöte zu geraten", so der gelernte Jurist, der seit 2012 im Vorstand der Eintracht ist.

Holzer: "Wir sind hungrig"

"Wir wollen uns unter den Top Ten etablieren", bekräftigte auch Aufsichtsratschef Philip Holzer. "Ich habe immer gesagt: Ziel ist eigentlich Platz acht und einer der Traditionsclubs zu sein. Das ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Wir sind hungrig."

Bei der Eintracht soll Hellmann zufolge weiterhin "alles aus eigener Kraft" funktionieren. "Das bedeutet: Wir investieren, damit wir daraus Kapitalkraft schöpfen können." Die wirtschaftliche Vernunft müsse bei Eintracht Frankfurt immer regieren. "50+1 ist ein Teil der Bundesliga, daran werden wir nicht rütteln. Es gibt viele andere Möglichkeiten, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu etablieren und dafür haben wir ein paar sehr gute Ideen", ergänzte Holzer.

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Die gesamte Pressekonferenz mit Hellmann und Holzer

Pressekonferenz bei Eintracht Frankfurt
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Stadionausbau startet während der Fußball-WM

Ein anderes Thema nimmt derweil Fahrt auf: der Stadionausbau. Hellmann zufolge soll dieser während der Fußball-WM in Katar (21. November bis 18. Dezember 2022) starten. "Ich weiß, dass die planerischen Vorarbeiten bereits begonnen haben", so Hellmann. "Dann gucken wir mal, wie schnell wir durchkommen. Das ist aktuell auch eine Frage von Baumaterialien. Aber die Stadt ist hier voll im Wort."

Die Kapazität der heimischen Arena soll um rund 8.500 Plätze erweitert werden. Zudem sollen am Rande der Gegentribüne neue Räumlichkeiten entstehen.