Frust bei Eintracht-Stürmer Silva

André Silva droht das Duell von Eintracht Frankfurt gegen den FC Bayern wegen einer Verletzung zu verpassen. Eine Einsatzgarantie gibt es für Sebastian Rode, eine klare Ansage zur Zukunft von Trainer Adi Hütter gibt es nicht.

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Adi Hütter still HR
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Eintracht Frankfurt muss im Bundesliga-Spitzenspiel gegen den FC Bayern womöglich auf Toptorjäger André Silva verzichten. Der portugiesische Stürmer brach das Training am Mittwoch wegen Rückenproblemen ab und fehlte bei der Einheit am Donnerstag komplett. Ob es für einen Einsatz am Samstag (15.30 Uhr) reicht, ist offen. "Er ist eine wichtige Personalie. Es wäre nicht gut, wenn er ausfällt", sagte Trainer Adi Hütter. "Wir hoffen, dass es reicht."

Ein Ausfall von Silva käme für die Eintracht zur absoluten Unzeit: Der 25-Jährige hat in acht Bundesliga-Spielen in diesem Jahr bereits neun Treffer erzielt und ist damit noch torgefährlicher als sein Gegenüber Robert Lewandowski. "Wir werden alles daransetzen, dass er fit wird", so Hütter. Als erster Ersatz für Silva steht ansonsten Luka Jovic bereit. Für den Serben wäre es der erste Startelf-Einsatz seit seiner Rückkehr. Ebenfalls angeschlagen ist Erik Durm. Auch der Rechtsaußen droht auszufallen.

Rode ersetzt den gesperrten Sow

Eine Einsatzgarantie gab es hingegen für Sebastian Rode. Der Mittelfeldmotor, der seinen Stammplatz in den vergangenen Wochen verloren hatte, wird den gesperrten Djibril Sow ersetzen und an der Seite von Makoto Hase im zentralen Mittelfeld auflaufen. "Er wird spielen, das kann ich schon verraten", sagte Hütter. Weitere personelle Änderungen wird es wohl nicht geben. In der Offensive sind weiter Amin Younes und Daichi Kamada gesetzt, für Aymen Barkok bleibt nur ein Platz auf der Bank.

Ungeachtet der möglichen Zwangspause für Silva sind der Optimismus und die Vorfreude der Eintracht ungebrochen. "Wir sind bei einem Spitzenspiel dabei, das ist absolut erfreulich. Jetzt wollen wir zeigen, dass wir zu Recht Dritter sind", fasste Hütter die Ausgangslage zusammen. Nach zehn ungeschlagenen Spielen in Folge wollen die Hessen auch gegen den Weltpokalsieger mutig agieren und die Serie fortsetzen. Hütter erwartet ein offenes Match: "Wir sind gut drauf und haben jede Menge Selbstvertrauen."

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Hütter lässt Zukunft offen

Und Personalprobleme gibt es auch auf Seiten der Bayern: Thomas Müller und Benjamin Pavard wurden positiv auf das Coronavirus getestet und befinden sich in Quarantäne. Serge Gnabry und Douglas Costa sind verletzt, die zuletzt angeschlagenen Leon Goretzka und Javier Martinez haben erst am Dienstag wieder mit individuellem Training begonnen. "Es stellt sich die Frage, in welcher Formation sie auflaufen werden. Aber das sind erst einmal die Probleme der Bayern", so Hütter, der sich auf der Pressekonferenz erstaunlich auskunftsfreudig präsentierte.

Nur bei einem Thema blockt der Österreicher ab: Fragen zu seiner Zukunft und dem möglichen Interesse von Borussia Mönchengladbach ließ Hütter unbeantwortet. Ob er ein Kandidat auf die Nachfolge von Marco Rose sei wollte Hütter ebenso wenig beantworten, wie die Frage, ob er auch im nächsten Jahr noch Trainer der Eintracht sei. "Ich beschäftige mich nur mit Eintracht Frankfurt und der aktuellen Situation." Genau da gibt es wohl ohnehin genug zu tun.

Aufstellung Eintracht Bayern

Sendung: hr-fernsehen, heimspiel! am Montag, 22.02.21