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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Eintracht Frankfurt vor dem Pokalspiel beim FC St. Pauli

Adi Hütter gestikuliert.

Eintracht Frankfurt hofft vor dem Pokalspiel beim FC St. Pauli sehnsüchtig auf die Rückkehr der verletzten Stürmer. Bei zumindest einem könnte es klappen, beim anderen definitiv nicht.

Wieder was gelernt. Als Eintracht-Trainer Adi Hütter in der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokal-Spiel beim FC St. Pauli (Mittwoch, 20.45 Uhr) mit der Frage konfrontiert wurde, ob die mangelnde Spielpraxis einzelner Eintracht-"Rotateure" vielleicht ein Nachteil sein könne, musste Hütter schmunzeln. "Rotateure, das hab ich auch noch nie gehört, das nehme ich heute mit, werde es auch der Mannschaft sagen, dass ich lauter Rotateure habe". Und musste wieder lachen.

Abgesehen davon, dass es das Wort "Rotateure" eigentlich gar nicht gibt, wird die Eintracht-Rotation beim Spiel auf Pauli vor allem im Angriff überschaubar bleiben. In anderen Mannschaftsteilen könnten dagegen Erik Durm (für Danny da Costa), Simon Falette (für David Abraham) oder Dominik Kohr (für Sebstian Rode) in die Mannschaft rotieren.

Hoffnung bei Bas Dost

Zuletzt spielte bei der Eintracht mit Gonçalo Paciência nur noch ein echter Stürmer, mit Daichi Kamada wurde ihm ein offensiver Mittelfeldspieler zur Seite gestellt. Daran wird sich beim Spiel in Hamburg in der Anfangsformation wohl nichts ändern. Top-Stürmer Bas Dost könnte nach überstandenen Oberschenkelproblemen höchstens für eine Einwechselung taugen.

Aber auch nur dann, wenn beim Abschlusstraining für ihn alles perfekt läuft. "Die Chance ist da, dass Dost im Pokal eventuell spielen kann", ließ sich Hütter allerdings noch alle Hintertürchen offen. Noch unklar ist ebenfalls der Einsatz von Mijat Gacinovic, der sich zuletzt mit muskulären Problemen rumplagte. 

Der portugiesische Nationalspieler André Silva wird auf St. Pauli aber "definitiv fehlen". Silva hat seit zwei Wochen eine Achillessehnenverletzung, die er sich im Training nach einem Sprung zugezogen hatte. "Von einer Operation sind wir momentan aber weit weg. Ich gehe zudem nicht davon aus, dass er noch ein, zwei Monate fehlt", sagte Hütter.

Kamada sucht ein Tor

Bleibt also doch wieder die Hoffnung, dass der derzeit zum Stürmer umfunktionierte Mittfeldmann Kamada mal das Tor trifft. "Irgendwann wird bei ihm der Knopf aufgehen, ich habe das Gefühl, dass er bald treffen wird" sagte Hütter. Im DFB-Pokal besteht dazu in der Tat eine gewisse Hoffnung.

Denn im Gegensatz zur Bundesliga-Saison, in der Kamada trotz imposanter 20 Torschüsse noch keinen Treffer zustande brachte, hat der Japaner im Pokal schon getroffen: beim 5:3-Sieg der Eintracht in der ersten Pokalrunde im Spiel bei Waldhof Mannheim. Wenn Offensiv-Dauerbrenner Kamada beim FC St. Pauli treffen sollte, würde Trainer Hütter das sicher noch besser finden als das Wort "Rotateure".