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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Eintracht beendet Sieglos-Fluch in Augsburg

Eintracht Frankfurt Jubel FC Augsburg

Und sie können doch noch siegen: Eintracht Frankfurt hat in der Bundesliga endlich mal wieder gewonnen. Beim Auswärtserfolg in Augsburg vergaben die Hessen erst eine Menge Chancen, durften am Ende aber dennoch jubeln.

Eintracht Frankfurt kann in der Bundesliga doch noch gewinnen: Nach neun sieglosen Spielen in Folge haben die Hessen am Samstag beim 2:0 (0:0) in Augsburg endlich wieder drei Punkte eingefahren. Den ersten Treffer des Tages erzielte dabei FCA-Verteidiger Raphael Framberger (53. Minute) per Eigentor, der eingewechselte Stefan Ilsanker machte kurz vor Schluss den Deckel drauf (87.).

Von Beginn an gestaltete sich im nebligen Augsburg eine muntere Bundesliga-Partie mit mehr Feldvorteilen für die Eintracht, aber Chancen auf beiden Seiten. Die erste hatte Florian Niederlechner, der freistehend an Kevin Trapp scheiterte (10.). Danach vergingen nie mehrere Minuten am Stück ohne gute Einschussmöglichkeiten. Kostic per Fernschuss (17.) auf der einen und erneut Niederlechner auf der anderen Seite (21.) hatten die nächsten Chancen.

Durm scheitert am Pfosten

Danach wurde die Eintracht minütlich stärker und nahm das Heft des Handelns in die Hand. Ein Tor wollte aber partout nicht herausspringen. Kostic scheiterte per Kopf (26./34) am eigenen Unvermögen, Erik Durm per schönem Fernschuss am Pfosten (37.). Zwischenzeitlich meldete sich auch noch der FCA vor dem Eintracht-Tor an, Alfred Finnbogason kam aber nicht an Trapp vorbei (28.).

Nachdem kurz darauf auch noch André Silva eine dicke Chance für die Hessen vergab (39.), waren die Nerven auf Seiten der Eintracht langsam so richtig angespannt. Da auch Younes kurz vor dem Pausenpfiff zwei richtig gute Möglichkeiten liegen ließ (43./45.) , ging es torlos in die Halbzeit.

Framberger trifft ins eigene Tor

Das muntere Chancen-Vergeben ging zunächst auch im zweiten Abschnitt weiter. Als erstes scheiterte Kostic an Augsburg-Keeper Rafal Gikiewicz (48.), danach Marco Richter per Lupfer an Trapp (50.). Kurz darauf war dann endlich der Bann gebrochen. Nach all den Fahrkarten vor dem Tor war es fast folgerichtig, dass ein Eigentor die Eintracht in Führung brachte. Nach einer scharfen Hereingabe von Silva bugsierte FCA-Verteidiger Framberger die Kugel unglücklich ins eigene Tor (53.).

Der Treffer gab zum einen den Frankfurtern Sicherheit, zum anderen nahm es auch die Schnelligkeit aus der Partie. Die Hessen hatten nun, was sie wollten - der FCA musste kommen. Aus dieser nun defensiveren Haltung kam die Eintracht durch Konter trotzdem zu Chancen. Younes scheiterte aber per Fernschuss an Gikiewicz (72.). Vom FCA kam im Anschluss kaum etwas, Ilsanker machte kurz vor Schluss nach einer schönen Kombination den Deckel zum 2:0 drauf (87.).

Weitere Informationen

FC Augsburg – Eintracht Frankfurt 0:2 (0:0)

Augsburg: Gikiewicz - Framberger, Gouweleeuw, Uduokhai, Iago (78. Strobl) - Khedira, Gruezo (78. Gregoritsch) - Richter, Niederlechner (66. Vargas), Caligiuri - Finnbogason

Frankfurt: Trapp - Tuta, Hasebe, Hinteregger - Durm, Sow, Rode (70. Ilsanker), Kostic (88. Chandler) - Barkok (76. Hrustic), Younes (76. Zuber) - Silva (76. Dost)

Tore: 0:1 Framberger (53./ET), 0:2 Ilsanker (87.)
Gelbe Karten: Caligiuri / Hinteregger, Sow, Rode, Barkok

Schiedsrichter: Siebert (Berlin)

Ende der weiteren Informationen

Sendung: hr-iNFO, 19.12.2020, 18.00 Uhr