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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found da Costa: "Sechs, sieben Wochen im Hotel sind schwierig"

Eintracht-Außenverteidiger Danny da Costa äußert sich zu den Haller-Gerüchten.

In wenigen Wochen soll es mit der Bundesliga weitergehen. Was das im Detail für die Spieler bedeutet, ist noch nicht ganz klar. Eine Möglichkeit wäre für Eintracht-Verteidiger Danny da Costa ein Horror-Szenario.

Mitte Mai könnte es also wieder mit der Bundesliga losgehen. So sieht der Plan der Deutschen Fußball-Liga (DFL) und mancher Politiker aus. Während der Corona-Pandemie ein wenig Normalität, das ist die Hoffnung. Nur: Während sich der Rest der Bevölkerung an Kontaktsperre und Versammlungsverbot halten muss, sollen bald in Deutschlands leeren Stadion Fußballer in engen Körperkontakt gehen und sich der Realität außerhalb widersetzen. Wie soll das funktionieren?

Eine Vorgehensweise der Bundesliga-Verantwortlichen ist klar: durch Tests. Viele, viele Tests. Nichts darf dem Zufall überlassen werden. Das bedeutet für die Profis aber auch weitgehende Isolation. Sie müssen noch vorsichtiger als der Otto-Normalverbraucher sein. Ein Corona-Fall innerhalb der Liga würde das fraglile Geisterspiel-Konstrukt direkt zum Einstürzen bringen. Auch wenn die DFL für diesen Fall vorsorgen will.

Einkasernierung? Für da Costa "persönlich schwer"

Die sicherste Variante wäre daher, alle Bundesliga-Profis und -Teammitglieder irgendwo einzukasernieren. Eine Idee, vor der es Eintracht-Verteidiger Danny da Costa graut. "Für mich persönlich wäre es sehr schwer, die nächsten sechs, sieben Wochen komplett im Hotel zu verbringen", berichtet der 26-Jährige am Mittwoch im Pressegespräch. Keine Familie, kein Hund? Für da Costa eine Horror-Vorstellung.

Dennoch gibt auch er zu: "Ich kann mich jetzt nicht hierhin setzen und sagen, dass es keine Corona-Probleme mehr geben wird." Auch bei einem Geisterspiel werden geschätzt 300 Personen in der Arena vor Ort sein, um ihren Job zu machen. Rund um die Teams arbeiten zudem täglich ein Dutzend Mitarbeiter, die in Kontakt mit den Spielern stehen.

"Es wird immer Kritik aufkommen"

Viele fragen sich daher, ob all dieser Aufwand gerechtfertigt ist. "Wenn es nicht möglich wäre, würde es eine klare Ansage geben", rechtfertigt da Costa die Entscheidung der Bundesliga-Verantwortlichen. "Es wird immer wieder Kritk daran aufkommen."

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found da Costa: "Nicht wirklich eine Sonderrolle"

Danny da Costa
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Dass andere Mannschaftssportarten, wie der Handball, die Saison abgebrochen haben, der Fußball aber weitermacht - auch das ist für da Costa vertretbar. "Ich würde es keine Sonderrolle nennen", so der Eintracht-Verteidiger. Fußballvereine seien wie Unternehmen. Auch dort würde während der Corona-Pandemie jederzeit daran gefüftelt, wie es weitergehen könne.

Corona-Wirklichkeit noch unklar

Das hat die Bundesliga und deren Verantwortlichen gemacht. Keine Frage. Wie diese Corona-Wirklichkeit im Mai dann im Detail dann aussehen wird, ist noch unklar. Und wie die Realtität für die Profis sein wird, auch - trotz aller Kasernierungs-Sorgen von Profis wie da Costa.