Stadion, Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt darf in der Bundesliga nun doch vor Zuschauern spielen. Die Stadt hat einem Hygienekonzept des Bundesligisten zugestimmt, nun will der Verein seine Dauerkarteninhaber kontaktieren. Gute Nachrichten haben auch Darmstadt 98 und der FSV Frankfurt.

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hessenschau vom 11.09.2020
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Die Zeit ohne Fans in der Frankfurter Arena ist bald vorbei: Die Stadt genehmigte am Freitag das Hygienekonzept der Eintracht, somit dürfen bereits zum ersten Bundesliga-Saisonspiel gegen Arminia Bielelfeld am 19. September (15.30 Uhr) 6.500 Zuschauer ins Stadion. Das bestätigten die Eintracht und die Stadt Frankfurt am Freitagmittag. Die Genehmigung umfasst auch das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am 3. Oktober (15.30 Uhr).

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Erstmals seit dem DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Werder Bremen vor über sechs Monaten sind damit wieder Fans in der Arena zugelassen. "Wir sind den politischen Entscheidungsträgern, im Besonderen aber dem Frankfurter Gesundheitsdezernenten Stefan Majer und dem Frankfurter Gesundheitsamt um Amtsleiter Prof. Rene Gottschalk, ausgesprochen dankbar", erklärte Eintracht-Vorstandsmitglied Axel Hellmann in einem Statement.

Verein will Dauerkarteninhaber kontaktieren

Die Plätze sollen unter den Dauerkarteninhabern der Eintracht ausgelost werden. Der Verein will eigenen Angaben zufolge schnellstmöglich auf mögliche Zuschauer zugehen. Die erworbenen Eintrittskarten können übertragen werden, die Kontaktdaten des neuen Besitzers müssen aber bei der Eintracht hinterlegt werden.

Die jeweiligen Plätze im Stadion sollen dann nach einem speziellen Belegungsplan, der auch den Mindestabstand berücksichtigt, zugewiesen werden. Mit Blick auf das 33 Seiten umfassende Hygienekonzept sprach Hellmann von einer der "größten und komplexesten Herausforderungen, die wir in der Zeit bei der Eintracht vergegenwärtigen mussten". In Hessen gilt eigentlich eine Beschränkung von maximal 250 Personen für Großveranstaltungen im Freien.

Hellmann appellierte zudem an die Fans, die Vorgaben strikt einzuhalten. "Natürlich werden wir Ordner im Stadion haben", sagte Hellmann. "Aber wir spielen nicht Pandemie-Polizei. Die Leute, die kommen, müssen willig sein, das umzusetzen. Sonst wird es nicht funktionieren." Ähnlich äußerte sich Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann. "Jedem Fußballfan muss klar sein, dass wir diesen Weg nur weitergehen können, wenn wir das Infektionsgeschehen unter Kontrolle behalten", sagte der SPD-Politiker.

Bundeseinheitliche Freigabe nicht vor Oktober

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"Wie wir das in allen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens erleben, wird auch der Besuch eines Fußballspiels von zahlreichen Corona-bedingten Neuerungen und Einschränkungen geprägt sein, die vor allem der Verringerung der Infektionsgefahr dienen sollen", betonte Hellmann. "Das lässt sich nicht vermeiden und wird uns auch sicher noch eine längere Zeit begleiten."

Zuvor hatte bereits Ligarivale RB Leipzig grünes Licht für Heimspiele vor bis zu 8.500 Fans erhalten. Eine bundeseinheitliche Freigabe für die teilweise Zuschauer-Rückkehr in die Stadien wird nicht vor Ende Oktober erwartet.

Auch Lilien, OFC und FSV vor Fans

Nicht nur die Eintracht konnte am Freitag Positives in Sachen Zuschauer vermelden. Auch der SV Darmstadt 98 und die Regionalligisten Kickers Offenbach und FSV Frankfurt können bald wieder vor Fans im heimischen Stadion spielen.

Weitere Informationen

Regionalliga in der Hessenkonferenz

Die Regionalliga wird Thema in der Hessenkonferenz des hr-heimspiel! am Samstag. Highlights der Partien KSV Hessen Kassel – TSV Schott Mainz und FSV Frankfurt – FC Bayern Alzenau sehen Sie ab 17.15 Uhr im hr-fernsehen.

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Beim FSV dürfen am Bornheimer Hang beim Spiel gegen Bayern Alzenau am Samstag (14 Uhr) 650 Zuschauer vor Ort sein. Bei den Lilien sind es zum ersten Heimspiel der neuen Zweitliga-Saison am 26. September (13 Uhr) gegen Jahn Regensburg 1.741 Fans. Die Stadt Darmstadt genehmigte das Hygienekonzept der 98er ebenfalls an diesem Freitag. Die Offenbacher Kickers erarbeiteten nach eigenen Angaben ein mehrstufiges Konzept gemeinsam mit dem zuständigen Gesundheitsamt. So sollen im Optimalfall bis zu 3.500 Zuschauer zu den Heimspielen des OFC zugelassen werden.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau, 11.09.2020, 19.30 Uhr