Adi Hütter, Trainer von Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt spielt mal furios, siehe Leverkusen, und mal nicht, siehe Lüttich. Nun geht es zum Tabellenführer nach Gladbach. Gibt es da wieder ein Feuerwerk? Oder ehrliche Arbeit?

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hütter: "Dann sind wir hier fehl am Platz"

Adi Hütter
Ende des Audiobeitrags

An Silvester ist es Jahr für Jahr eine heiße Debatte. Feuerwerk - ja oder nein? Im Fußballstadion ist es, wenn Pyrotechnik dabei ist, gar nicht gerne gesehen. Und bei Eintracht Frankfurt gibt es vor dem Spiel in Mönchengladbach (Sonntag, 18 Uhr) darüber nun auch eine aktuelle Debatte. "Wer glaubt, wir könnten alle drei Tage ein Feuerwerk abliefern, dem muss ich sagen: Das werden wir nicht schaffen", betont Trainer Adi Hütter. "Aber: Wir punkten."

Der 2:1-Sieg am Donnerstagabend gegen Standard Lüttich war nichts für Feinschmecker, das ist richtig. Da hatte die vergangene Bundesliga-Partie gegen Leverkusen mehr zu bieten. Was aber beide Begegnungen gemeinsam haben, ist der Umstand, dass jeweils ein wichtiger Frankfurter Sieg heraussprang. Und nur darauf kommt es Hütter an. "Wenn man sich über ein 2:1 gegen Lüttich nicht freuen darf, sind wir hier fehl am Platz", sagt der Eintracht-Coach deutlich.

Hütter: "Gladbach ist der Favorit"

Nun geht es am Sonntag zum Tabellenführer aus Gladbach. Zum "Spitzenspiel", wie es Hütter selbst feststellt. Immerhin befindet sich die Fohlen-Elf trotz sieben Plätzen Unterschied in der Tabelle nur zwei Punkte vor der Eintracht. Ob es dort nun ein Feuerwerk gibt, oder nicht, dürfte dem 49-Jährigen aber reichlich egal sein.

Der Gegner selbst ist Hütter als Aufgabe genug: "Gladbach hat eine der schnellsten Mannschaften in der Liga. Sie haben eine gute Robustheit und ein schnelles Umschaltspiel." Seine Schlussfolgerung daher: "Gladbach ist zuhause der Favorit. Das wird ein anspruchsvolles Spiel für uns. Wir fahren aber auch mit Selbstvertrauen hin."

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hütter: "Gladbach ist der Favorit"

Adi Hütter
Ende des Audiobeitrags

Einsatz von Dost und Silva unklar

Und das, obwohl ein Einsatz von sowohl André Silva als auch Bas Dost unklar ist. Beide Stürmer fehlten schon gegen Lüttich verletzt. Goncalo Paciencia musste gegen die Belgier alleine im Sturm ran. "Für Goncalo ist es nicht einfach als alleinige Spitze", urteilt Hütter und erklärt daher auch: "Ich spiele natürlich gerne mit zwei Angreifern." Das würde zumindest auch den Feuerwerk-Faktor erhöhen.

So könnte die Eintracht spielen:

Die mögliche Eintracht-Aufstellung gegen Mönchengladbach