Oliver Glasner Sebastian Rode Djibril Sow

Bei Eintracht Frankfurt laufen längst die Planungen für die neue Saison. Ein Thema dabei: das zentrale Mittelfeld. Bei einer möglichen Verstärkung für den Sommer kassierten die Hessen aber eine Absage.

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Eintracht wollte Grischa Prömel von Union Berlin

Grischa Prömel
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Wie sieht das Eintracht-Mittelfeld in der neuen Saison aus? Aktuell spielen Djibril Sow und Kristijan Jakic im Maschinenraum der Frankfurter, der Doppel-Sechs, eine starke Saison. Aber besonders Sow ist auf dem Transfermarkt heiß begehrt, zuletzt wurde er mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Ob der Schweizer über den Sommer hinaus bei den Hessen bleibt, ist aktuell äußerst fraglich. Verständlich daher, dass die Eintracht schon allerlei Szenarien durchspielt.

"Es kann sein, dass wir im zentralen Bereich noch etwas machen", bestätigte Sportvorstand Markus Krösche am Mittwoch in einer Medienrunde die Planungen und Gedankenspiele bei den Frankfurtern für die kommende Saison. "Da will ich aber schauen, wie sich die nächsten Wochen entwickeln."

Eintracht wollte Grischa Prömel

Mitgemeint ist dabei auch Kapitän Sebastian Rode. Der 31-Jährige schafft es weiterhin nicht, dauerhaft verletzungsfrei zu bleiben. Langfristig kann die Eintracht nicht mit dem Mittelfeld-Renner planen. Schon jetzt ist Rode oft nur eine Halbzeit oder etwas länger fit, 90 Minuten am Stück absolvierte er in dieser Bundesliga-Saison noch kein einziges Mal.

Dass sich die Eintracht wegen Rode und auch Sow, der eigentlich noch einen Vertrag bis 2024 hat, Gedanken um die personelle Planung mache, könne er weder bestätigen "noch verneinen", merkte Krösche jetzt schon an. Es ist ja aber auch nur verständlich. Da passt es ins Bild, dass sich die Eintracht nach hr-sport-Informationen intensiv mit Grischa Prömel beschäftigt hat und den 27-Jährigen gerne an den Main geholt hätte.

Prömel sah in Hoffenheim bessere Perspektive

Der Vertrag des Mittelfeldspielers von Union Berlin läuft im Sommer aus. Prömel entschied sich letztendlich aber für die TSG Hoffenheim, weil er dort, wie zu hören ist, die sportlich bessere Perspektive sieht. Auch wenn es mit dieser Verpflichtung am Ende nichts wurde, dürfte Eintracht-Sportvorstand Krösche für den Eintracht-Maschinenraum weiter die Augen offen halten.