Adi Hütter, Trainer von Eintracht Frankfurt.
Adi Hütter erklärt vor dem Berlin-Spiel: "Wir sind gewarnt." Bild © Imago Images

Der Kampf um Champions-League-Rang vier wird in der Bundesliga immer enger. Noch belegt ihn Eintracht Frankfurt. Um weiter dort zu bleiben, muss gegen Berlin dringend ein Sieg her.

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Adi Hütter

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hütter: "Bin nicht der, der rechnet"

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Einen Rechenschieber braucht Eintracht-Coach Adi Hütter aktuell niemand ins Trainerbüro zu stellen. Der wird dort nicht gebraucht. Während die Fans der Frankfurter vor dem Saisonfinale alle möglichen Punkte-Konstellationen rund um die Champions League durchrechnen, bleibt der 49-Jährige beim Blick auf die Tabelle nüchtern – und hat vor dem eminent wichtigen Heimspiel am Samstag gegen die Hertha (15.30 Uhr) vor allem eines im Blick: "Ob es sechs, neun oder zehn Punkte sein müssen – keine Ahnung. Ich weiß nur, dass Druck von hinten kommt."

Dieser "Druck von hinten" hat genau drei Namen: Gladbach, Hoffenheim und Leverkusen. Sie alle wollen den Hessen den vierten Platz in der Tabelle streitig machen. Die Eintracht hat es gegen den Hauptstadt-Klub aber in der eigenen Hand, den Königsklassen-Platz zu verteidigen. "Wenn wir unter den ersten Vier bleiben wollen, müssen wir morgen gewinnen", weiß Hütter. Bei einer Niederlage könnten sowohl Gladbach als auch Hoffenheim bereits am Wochenende an den Frankfurtern vorbeiziehen.

Hertha in der Krise

Daher kommt der Gegner aus Berlin wohl gerade recht. Wer behauptet, die Hertha hätte momentan einen Negativlauf, untertreibt noch ordentlich. Von den letzten sechs Spielen hat das Team von Trainer Pal Dardai fünf Partien verloren, gegen das Tabellenschlusslicht aus Hannover gab es am vergangenen Wochenende vor heimischer Kulisse dazu nur einen Punkt. Beim Hauptstadt-Klub ist richtig die Luft raus. Dennoch betont Hütter: "Es ist trotz allem eine gute Mannschaft. Die Frage wird sein, wie sie auftreten. Wir sind in jedem Fall gewarnt."

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Auch deswegen wird der Trainer der Frankfurter seine beste Elf aufbieten. Martin Hinteregger ist wieder fit, Gelson Fernandes nach seiner Sperre auch dabei – nur Sébastien Haller fehlt weiter. Geschont wird im Schlussspurt niemand. Auch wenn am Donnerstag mit dem Hinspiel im Europa-League-Halbfinale gegen den FC Chelsea ein weiteres Highlight wartet. "Ich kann nicht auf das Spiel am Donnerstag Rücksicht nehmen", so Hütter.

Gegen Berlin muss die Wende her

Nein, Berlin ist mindestens genauso wichtig. Nicht nur für die Punkte-Situation – auch für die Psyche. Nach nur einem Zähler aus den letzten beiden Bundesliga-Begegnungen muss dringend die Wende her. Sonst wird der "Druck von hinten" immer größer. Für diese Erkenntnis braucht weder Adi Hütter noch der Frankfurter Anhang einen Rechenschieber.

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