Adi Hütter Eintracht Frankfurt

Der Urlaub ist vorbei, die Vorbereitung der etwas anderen Art geht für Eintracht Frankfurt weiter. Auch wenn weiter vieles ungewöhnlich ist, gab es am Montag wenigstens eine Sommer-Konstante.

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Training bei Eintracht Frankfurt
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Seit der Corona-Pandemie ist alles anders. Diesen Satz, das weiß der Autor dieser Zeilen, haben alle schon viel zu oft gehört. Ein Stück Normalität, das wünscht sich jeder. Und siehe da: Eintracht Frankfurt hat genau das bekommen. Am Montag stand bei den Hessen das Foto-Shooting für die neue Saison an. Ein Vorbereitungs-Klassiker sozusagen. Der Rest, so ist das aktuell nun einmal, bleibt aber auch bei den Hessen anders als sonst.

Vier Wochen haben die Frankfurter nun Zeit, sich auf den Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal vorzubereiten. Aber vieles, was sonst in der Sommer-Plackerei normal ist, ist es dieses Jahr nicht. Trainings-Kiebitze? Nicht gestattet. Trainingslager? Nicht geplant. Eine einheitliche Vorbereitung? Nicht möglich.

Knackiges Programm in der ersten Woche

Nach dem ersten, gut einwöchigen Trainings-Turbo mit dem anschließenden Europa-League-Aus in Basel verabschiedete Trainer Adi Hütter seine Schützlinge nochmal in den Kurz-Urlaub. Eine Entscheidung, die in einer normalen Vorbereitung undenkbar wäre. So ging es aber nun mit frischer Sommer-Bräune an diesem Montag in die heiße Sommer-Phase.

Und um zu zeigen, wo es langgeht, hat Hütter direkt für Dienstag, Mittwoch und Freitag zwei Einheiten pro Tag angeordnet. Trainingslager in Frankfurt könnte das auch genannt werden. So ganz ohne Alpen-Idylle wie sonst im Sommer. Corona eben.

"Die freie Woche hat gut getan"

Es ist nun einmal vieles anders. Nur nicht die Intensität auf dem Platz. Zumindest, wenn man Sportdirektor Bruno Hübner glaubt. "Die Mannschaft war engagiert wie immer, jeder will sich zeigen und damit war auch Adi Hütter zufrieden. Von Außen betrachtet sah das schon richtig gut aus", berichtete er nach der ersten Einheit.

Das würde auch am verordneten Kurz-Urlaub liegen. "Die freie Woche hat allen noch einmal richtig gut getan", so Hübner. "Man merkt die Frische im Kopf, dass es jetzt in Richtung neuer Saison geht und dass die Spieler Freude am Fußball haben." Auch das hat sich also nicht geändert. Ob die Freude bei den anschließenden Foto-Shootings auch so groß war, ist hingegen nicht überliefert.