Das Stadion von Eintracht Frankfurt in der Außenansicht

Die Eintracht Frankfurt Fußball AG hat einen neuen Aktionär – und 22 Millionen Euro mehr Eigenkapital. Das hört man besonders in Pandemie-Zeiten gerne.

Eintracht Frankfurt hat sein Eigenkapital am Freitag um satte 22 Millionen Euro aufgestockt. Die Fußball AG kann einen neuen Aktionär in ihren Reihen begrüßen, die Herzschlag Eintracht GmbH, die sich fünf Prozent der Aktien an der AG sicherte – und der Eintracht so einen Geldsegen bescherte. Das teilte der Verein am Freitag mit.

Vor drei Jahren den Grundstein gelegt

"Ich freue mich, dass es uns bereits 2018 mit Weitblick gelungen ist, Finanzierungskonzepte zu erarbeiten, die wir jetzt umsetzen konnten", sagte Oliver Frankenbach als Finanzvorstand der Eintracht Frankfurt Fußball AG.

Die Eintracht hatte sich damals die Option erworben, bereits ausgegebene Aktien zurückzukaufen und neu zu platzieren. Das hat sie nun erfolgreich getan. "Dies schafft nun die Möglichkeit, sich in der Coronakrise mit zusätzlichem Eigenkapital auszustatten und einen weiteren großen Schritt nicht nur zur Bewältigung der Krise, sondern auch zur Steuerung weiteren Wachstums zu gehen“, so Frankenbach. Die Herzschlag Eintracht GmbH sitzt jetzt in Person von Sven Janssen auch im Aufsichtsrat der AG.

Der Verein bleibt Mehrheitsgesellschafter

Mit dem 51 Jahre alten Unternehmer wächst das Leitungsgremium auf acht Personen an. Janssen ist nach Vereinsangaben seit vielen Jahren Anhänger und Unterstützer und soll sich neben seinem finanziellen Engagement auch mit seiner Kompetenz im Bereich Digitalisierung einbringen.

Die Anteile an der Fußball AG sind nun wie folgt verteilt: Die Freunde des Adlers GmbH hält 16,81 Prozent, die Freunde der Eintracht Frankfurt AG 7,30 Prozent, die Herzschlag Eintracht GmbH 5 Prozent und die Wolfgang Steubing AG 3 Prozent. Mehrheitsgesellschafter ist weiterhin der Eintracht Frankfurt e.V., der unverändert 67,89 Prozent der Anteile hält.

Sendung: hr-fernsehen, heimspiel! am Montag, 12.04.2021, 23.15 Uhr.