Sebastian Rode beim Spiel in Mannheim

Beim Bundesliga-Auftakt muss Eintracht-Trainer Oliver Glasner auf seinen Kapitän verzichten. Die Mannschaft soll aus ihren Fehlern beim Pokal-Aus in Mannheim lernen.

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Oliver Glasner
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Für Eintracht Frankfurt startet die neue Bundesliga-Saison am Samstag (ab 18.30 Uhr live im Audiostream) bei Borussia Dortmund. Nicht dabei: Kapitän Sebastian Rode. "Sein Knie hat reagiert und ist dick", berichtete Trainer Oliver Glasner am Freitag und ergänzte: "Es ist nichts Außergewöhnliches im Training passiert. Er hatte ja in der vergangenen Saison auch immer wieder Probleme."

Dortmunds Offensive gut in Schuss

Das macht es Glasners Mannschaft nicht unbedingt leichter, beim BVB zu bestehen. Der Coach will beim Gegner noch Rückenwind ausgemacht haben, da die Dortmunder der Eintracht zum Ende der vergangenen Saison mit einer starken Serie noch den Champions-League-Platz abjagen konnten. Hinzu kommt die Haaland-Show beim 3:0 im Pokal am vergangenen Wochenende in Wiesbaden, bei der sich das Team bereits mit viel Spielfreude präsentierte.

"Dortmund hat sehr viel Selbstvertrauen und in der Offensive sehr viel Qualität", so Glasner. "Es ist wichtig, dass wir unsere Präsenz in den Zweikämpfen haben." Sein Team wolle zudem das Heil auch in der eigenen Offensive suchen. "Wir fahren nach Dortmund, um zu gewinnen."

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Hauge vielleicht schon dabei, kein Risiko bei Hrustic

Ob diese Offensive dafür im Vergleich zum eigenen Pokal-Aus in Mannheim Verstärkung bekommt, ist noch nicht klar. Neuzugang Jens Petter Hauge ist seit Dienstag im Training dabei und hat bei Glasner bereits einen guten Eindruck hinterlassen, in der Vorbereitung in Mailand aber nicht allzu viele Testspiel-Minuten sammeln dürfen. "Ich schaue mir noch das Abschlusstraining an und danach werde ich final den Kader entscheiden", so der Österreicher. Bei dem gerade aus der Corona-Isolation zurückgekehrten Ajdin Hrustic wolle man dagegen "0,0 Risiko eingehen".

Natürlich werde es ein völlig anderes Spiel als in Mannheim, sagte Glasner mit Blick auf sein misslungenes Debüt am vergangenen Sonntag. "Wir haben das Spiel sehr sachlich analysiert und den Spielern auch gezeigt, dass wir unsere Basics nicht abgerufen haben. Wir waren in beiden Strafräumen zu inkonsequent."

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